Der Weg ist das Ziel - grünes Licht für Wanderwegebeschilderung in sieben Kraichgau-Kommunen

Zuletzt hörte man wenig vom LEADER-Wanderwege-Projekt der Kraichgau-Kommunen An-gelbachtal, Kraichtal, Kürnbach, Oberderdingen, Sulzfeld, Zaisenhausen und Zuzenhausen. Nun ist es endlich soweit: die Wanderwege können mit LEADER-Fördergeldern realisiert wer¬den. Bereits im Juli letzten Jahres wurde das Vorhaben vom Auswahlgremium zur Förderung beschlossen und nach zahlreichen formellen Herausforderungen ist nun auch die Zusage von behördlicher Seite erteilt worden.
Bestandteil des Projekts ist, dass alle Wanderwege auf den betreffenden Gemarkungsflächen – bis auf Premiumwanderwege, die über den Kraichgau-Stromberg-Tourismus gefördert werden – für eine spätere einheitliche Beschilderung in einem „Kataster“ erfasst werden. Dazu werden alle zukünftigen Schilderstandorte vorab kartographisch festgelegt. Die Planun¬gen dienen dann zur Vorbereitung für ein zweites Projekt der Kommunen – die Umsetzung des Vorhabens. Die Kosten der Umsetzung sollen in einem der kommenden LEADER-Projektaufrufe beantragt werden.
Bis man sich den Kraichgau mit Hilfe einer einheitlichen Beschilderung erwandern kann, wird noch einige Zeit vergehen. „Das LEADER-Verfahren ist zwar höchst komplex und langwierig, aber ein wichtiges Instrument der langfristigen Entwicklung von ländlichen Regionen,“ weiß Sarah Nobel. Die Touristikerin der Stadt Kraichtal hat federführend für die sieben beteiligten Kommunen die Trägerschaft übernommen. „Der Kraichgau ist ein Top-Naherholungsziel für die umliegenden Ballungsgebiete, gerade als Wanderdestination. Um sich als Wanderziel etablieren zu können, ist es essentiell eine gute Beschilderung bereit zu stellen,“ betont Sa¬rah Nobel.
Um sich diesem Ziel so schnell wie möglich zu nähern arbeitet man sowohl im Büro des Krai¬chgau-Stromberg-Tourismusvereins in Bretten als auch im Kraichtaler Rathaus daran, die lückenhafte Beschilderung zu verbessern.

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Das ELR ist ein Förderangebot des Landes Baden-Württemberg für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Gemeinden. Der Schwerpunkt liegt auf Gebäudesanierungen, -umnutzungen im Bereich der Ortskerne, der Sicherung der Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen, der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Aufbau und Erhalt von gemeinschaftlichen Aktivitäten.

Die Gemeinde Zaisenhausen wird einen Gesamtantrag stellen. Um diesen rechtzeitig vorzubereiten, sind die ausgefüllten Antragsunterlagen bis 22. September 2017 der Gemeindeverwaltung vorzulegen.

Wir weisen darauf hin, dass mit dem Bauvorhaben vor Zuschussbewilligung (circa April 2018) nicht begonnen werden darf.

Auf der Homepage des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finden Sie alle notwendigen Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung.

Bei Fragen können Sie sich wenden an:

Gemeindeverwaltung Zaisenhausen
Hauptstr. 97
75059 Zaisenhausen

Ansprechpartner: Wilfried Richter
Durchwahl: 07258/9109-50
E-Mail: gemeindekasse@zaisenhausen.de

LBBW Immobilien
Kommunalentwicklung GmbH (KE)
Fritz-Elsas-Straße 31
70174 Stuttgart

Ansprechpartnerin: Manuela Bader
Durchwahl: 0711/6454-2220
E-Mail: manuela.bader@lbbw-im.de

Ansprechpartner: Christian Mathieu
Durchwahl: 0711/6454-2235
E-Mail: christian.mathieu@lbbw-im.de

 

 

Auf Bustour sehen, was LEADER-Fördergelder bewirken!

Seit ungefähr zwei Jahren ist der Kraichgau LEADER-Region und kann damit über Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds verfügen und für die Entwicklung unserer Region ausgeben. Andere Regionen verfügen über das Privileg, eine LEADER-Region zu sein, schon über viele Jahre. Mit einem Besuch einer „erfahrenen“ LEADER-Region möchten wir zeigen, wie die Fördergelder dort für die regionale Entwicklung genutzt wurden und in Aussicht stellen, was auch im Kraichgau bewegt werden könnte. Vor Ort in der „LIMES-Region“ (Öhringen, Mainhardt, Rosengarten) werden wir acht verschiedene Förderprojekte besichtigen, z.B. den Umbau eines alten Forsthauses in einen Biergarten, Investitionen von Kommunen in die touristische Infrastruktur wie Limes-Bänke, Limes-Aussichtsplattformen und die virtuellen Limes-Welten oder auch ein Projekt in dem Bürger gemeinsam die langfristige Sicherung der Lebensqualität in ihrem Ort angegangen sind. Weitere Informationen zum Besichtigungsprogramm unter www.kraichgau-gestalte-mit.de. Kommen Sie mit!

Die Exkursion findet statt am Freitag, den 19. Mai 2017 von 08:00 bis ca. 18:00 Uhr. Die Teilnahme an der ganztätigen Fahrt ist kostenfrei. Es sind noch Restplätze verfügbar, die freien Plätze werden nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben.

Anmeldung unter: www.kraichgau-gestalte-mit.de/anmeldung.

Interessante Impulse für die Region durch die LEADER Arbeitsgruppen!

In den letzten Wochen trafen sich Interessierte, die im Kraichgau etwas bewegen möchten in zwei LEADER Arbeitsgruppen.

Die Arbeitsgruppe „Lebendige Kraichgauorte“ stellte Ende März das Thema Demografie in den Vordergrund und tauschte sich aus, wie ein Miteinander der Generationen in den Städten und Dörfern ausgestaltet werden kann und alle Altersgruppen in das aktive Dorfleben einbezogen werden können. Dabei wurde die Idee eines Spieletreffs diskutiert. Diese Spieletreffs gibt es bereits in einigen Gemeinden. Bei den regelmäßigen Treffen kommen Jung und Alt zusammen und spielen gemeinsam Gesellschaftsspiele. Die eingeladene Referentin stelle eine wissenschaftliche Studie der Universität Heidelberg vor, welche die Vorzüge dieses einfach umzusetzenden Ansatzes hervorhob. Die Teilnehmer des Arbeitsgruppentreffens waren sich einig, dass der Kraichgau um viele Spieletreffs bereichert werden könnte und möchten diese Idee weiter in die Ortschaften tragen.

Kurz vor Ostern trafen sich 20 Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Regionale Produkte“ zum ersten Mal. Es kamen vor allem Erzeuger und Vermarkter von heimischen landwirtschaftlichen Produkten zusammen, die gemeinsam diskutierten wie das vielfältige Angebot von Obst, Gemüse und tierischen Produkten aus dem Kraichgau noch besser vermarktet werden kann. Vorgestellt wurde die „RegioApp“, die Verbrauchern mit dem Smartphone die jeweiligen Verkaufspunkte darstellt und verschiedene Filtermöglichkeiten der Suche ermöglicht. Diese App kam bei den Teilnehmern gut an und es soll in weiteren Gesprächen geschaut werden, wie möglichst alle Verkaufspunkte dort gelistet werden können. Um Anbieter von heimischen Produkten noch besser zu vernetzen, werden die Treffen zukünftig als Stammtisch zum lockeren Austausch und gegenseitigen Kennenlernen durchgeführt und finden alle zwei Monate statt. Die Anwesenden hoffen auf noch viel mehr interessierte Erzeuger und Vermarkter bei den zukünftigen Treffen!

Das nächste Treffen einer LEADER-Arbeitsgruppe steht bereits bevor. Interessierte aus dem Bereich „Streuobst“ treffen sich wieder am 03. Mai 2017 um 18 Uhr im Anglerheim Meckesheim. Jeder ist willkommen! Weitere Informationen hierzu auf unserer Internetseite.

Haben Sie Interesse an den vorgestellten Ideen oder möchten sich auch einbringen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Telefon: 07265 / 9120-21
wagner@kraichgau-gestalte-mit.de

Die nächste Tranche der Fördergelder ist ausgeschrieben: Weitere LEADER-Förderprojekte gesucht!

Das LEADER-Förderprogramm unterstützt Ideen, die das Leben, Arbeiten und Miteinander im Kraichgau attraktiver machen und so die Region mitgestalten. Dazu werden in regelmäßigen Abständen Fördergelder freigegeben, um die sich Privatpersonen, Vereine und Verbände, Unternehmen oder Kommunen bewerben können. Im Fokus stehen besonders Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihr Dorf, ihre Stadt und ihre Region einsetzen. Förderprojekte können z.B. Ideen aus dem Tourismus, der Grundversorgung, zur Integration von Migranten, von Existenzgründungen- oder Erweiterungen, zur Dorfgestaltung/ Dorfgemeinschaft oder für die Jugend sein.
Grundvoraussetzung für eine Förderung ist, dass das Projekt im Aktionsgebiet liegt und in irgendeiner Weise zur weiteren Entwicklung der Region beiträgt. Auch darf es noch nicht begonnen worden sein. Der Aufwand für eine Bewerbung um die Fördermittel wird mit einer beträchtlichen finanziellen Unterstützung belohnt, wenn das Vorhaben zur Förderung ausgewählt wird. Je nach Projektart handelt es sich um einen Zuschuss von 40 bis 60% der Kosten. Hierfür stehen im aktuellen Projektaufruf 400.000 € an Fördergeldern der Europäischen Union zur Verfügung.
Bewerbungen müssen bis Montag, den 15. Mai 2017 bei der LEADER-Geschäftsstelle eingereicht werden. Um ausreichend Zeit für die Arbeit an den Anträgen zu haben und sicherzustellen, dass alle Angaben vorliegen, wird empfohlen bereits frühzeitig mit der LEADER Geschäftsstelle Kontakt aufzunehmen. Für eine Bewerbung muss ein vorangeschrittener Planungsstand vorliegen, insbesondere hinsichtlich der Kosten.
Welche Bewerbungen gefördert werden, legt das Auswahlgremium der Region fest. Dieses Gremium bewertet die eingereichten Ideen und bildet eine Rangliste der Projekte. Hilfsmittel dafür sind die Angaben in den Bewerbungsunterlagen und ein festgelegter Kriterienkatalog. Die Entscheidung fällt das Auswahlgremium in seiner Sitzung am 29. Juni 2017 in Kürnbach.
Weitere Informationen zu dem LEADER-Förderprogramm im Kraichgau, dem aktuellen Projektaufruf sowie den Bewerbungsmodalitäten gibt es unter www.kraichgau-gestalte-mit.de.


Kontakt:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Dorothee Wagner, Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Telefon: 07265 / 9120-21
wagner@kraichgau-gestalte-mit.de

Weitere Vorhaben können sich über LEADER- Gelder freuen!

Die LEADER Aktionsgruppe Kraichgau unterstützt drei weitere Projekte mit 144 Tsd. € Fördergeldern. Am 20. Februar wurden neue LEADER-Förderprojekte ausgewählt, die nun Fördergelder von der EU und des Landes beantragen können. Das Auswahlgremium der Lokalen Aktionsgruppe „Regionalentwicklung Kraichgau e.V.“ bewertete bei einem Treffen in Oberderdingen die einzelnen Anträge, die auf den vierten Projektaufruf hin bei der LEADER Geschäftsstelle eingegangen waren. Die Auswahl erfolgt nach ihrer strukturellen Wirkung für den Kraichgau nach einem festgelegten Bewertungskatalog. Drei Projekte wurden zur Förderung ausgewählt:
- Hippolini Reit- und Aktionshof Sulzfeld
- Erweiterung und Optimierung des Hohlenpfades Mühlhausen-Tairnbach
- Freistellung einer wertvollen Birnbaum-Streuobstwiese in Kraichtal-Neuenbürg
Die LEADER-Aktionsgruppe schlägt die Projekte zur Förderung vor. Als nächsten Schritt werden von den Antragstellern die Bewilligungen bei den Landesbehörden beantragt – erst nach dieser formalen Prüfung wird in einzelnen Bewilligungen die Förderung den Antragstellern bereitgestellt. Weitere Informationen sind im Bereich „Aktuelles“ auf www.kraichgau-gestalte-mit.de eingestellt.
Die LEADER Aktionsgruppe veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Projektaufrufe, in deren Zeitraum sich Vorhaben um eine Förderung bewerben können. LEADER Projekte können aus verschiedenen Bereichen kommen, wie z.B. Tourismus, Landschaftspflege, dörfliche Infrastruktur, regionale Wirtschaft, Demografie, Integration, Kunst & Kultur oder Jugend. Die Projekte müssen den Zielen des regionalen Entwicklungskonzeptes dienen und eine gewisse Innovationskraft aufweisen. Antragsteller können sowohl Kommunen als auch Vereine, Verbände,  Unternehmen oder Privatpersonen aus der Gebietskulisse sein. Der nächste Projektaufruf wird am 01.März 2017 veröffentlicht. Bewerbungsunterlagen können auf der Internetseite heruntergeladen werden und bis zum 15. Mai 2017 bei der LEADER Geschäftsstelle eingereicht werden. Es empfiehlt sich, frühzeitig Kontakt für ein Beratungsgespräch mit der LEADER Geschäftsstelle aufzunehmen.

Das LEADER-Kraichgau Auswahlgremium bei der Abstimmung

„Wir fördern kommunale Investitionen“ - Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in Zaisenhausen

Zwischen Juli und November 2016 erfolgte in Zaisenhausen die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung. Hierbei wurden in der Hauptstraße, der Kelterstraße und der Schulstraße insgesamt bei 64 Straßenlaternen das alte Leuchtmittel durch LED-Licht ausgetauscht.Der Wechsel zu einer LED-Straßenbeleuchtung sorgt für einen niedrigeren Energieverbrauch, womit die Kommune umweltfreundlicher wirtschaften kann.  

Bezuschusst wurde die energetische Sanierung im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes von der Bundesregierung durch die Kampagne „Wir fördern kommunale Investitionen“.

 

 

 

Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz in der Gemeinde Zaisenhausen

In den nächsten Jahren kommen große Anforderungen bei der Umsetzung der Energiewende und der Erreichung der Klimaschutzziele auf die Kommunen zu. Um diese Ziele zu erfüllen, erfolgte in der Gemeinde Zaisenhausen in den letzten Monaten eine Einstiegsberatung zum kommunalen Klimaschutz im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Im Rahmen dieser Einstiegsberatung wurden in Zaisenhausen alle Handlungsmöglichkeiten systematisch überprüft, um darauf basierend die nächsten Schritte zur langfristigen Vorgehensweise bei Energieversorgung und Klimaschutz zu planen. Wesentliche Inhalte der Einstiegsberatung waren die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs,  die Akteursbeteiligung und die praxisorientierte Potenzialanalyse.

Das Projekt „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ in Zaisenhausen wurde vom 07.12.2015 bis zum 30.09.2016 umgesetzt. Zur Durchführung der Einstiegsberatung wurde die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe GmbH beauftragt.

Das Vorhaben mit dem Förderungskennzeichen 03K02148 wurde im Rahmen des Förderprogramms „Einstiegsberatung Kommunaler Klimaschutz“ vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUD) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Weite Informationen zum Förderungsprogramm finden Sie auf der Internetseite des BMUD www.klimaschutz.de und auf www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen .

Gefördert durch

LEADER

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg für den ländlichen Raum. Ziel ist, die ländlichen Regionen sozial, kulturell und wirtschaftlich zu stärken. Besonders wichtig: Entwicklungsinitiative und Projekte sollen von den Akteuren der Region selbst ausgehen.


LEADER ist in jeder Hinsicht ein Mitmachprogramm!


Nähere Informationen zu LEADER im Kraichgau auch unter:


www.kraichgau-gestalte-mit.de

 

Das EU-Förderprogramm LEADER blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück!

LEADER ist ein europäisches Förderprogramm zur Stärkung der ländlichen Räume und möchte bewirken, dass der Kraichgau auch künftig attraktiv und lebenswert bleibt. Es soll dabei helfen, interessante Ideen und Konzepte zu entwickeln und zu realisieren. Das Förderspektrum in LEADER reicht dabei von Kulturfestivals über Projekte zur Stärkung des Gemeinschaftslebens, der Integration, des Tourismus, der Unternehmensförderung bis hin zur Landschaftspflege und der Dorfgestaltung. Jeder Bürger, Verein, Unternehmen oder Kommune aus der Region kann sich mit seinem Vorhaben um die Förderung bewerben. Das Besondere dabei: Die Region entscheidet selbst, was wichtig ist und gefördert wird! Im Jahr 2016 kürte das Auswahlgremium in zwei Sitzungen acht LEADER-Projekte, die zusammen mit ca. 570.000 € Fördergeldern unterstützt werden.
Es wurden thematische Arbeitsgruppen eingerichtet, in denen sich Entscheidungsträger, Bürgerinnen und Bürger und weitere Akteure in die Ausarbeitung von Lösungen für die Herausforderungen der Region einbringen können. Bislang gibt es die Gruppen „Kulturlandschaft/Tourismus“, „Streuobst“ und „Dorfentwicklung“. Eine Projektwerkstatt für Kinder und Jugendliche wird im kommenden Jahr eingerichtet, ebenso eine Arbeitsgruppe „regionale Produkte“. Jeder, der sich mit Ideen und Tatenkraft einbringen möchte, ist in den Arbeitsgruppen willkommen!
Die Gremien und Menschen des hinter LEADER stehenden Vereins, Regionalentwicklung Kraichgau e.V., haben auf zahlreichen Treffen die Weichen für die weitere Arbeit gestellt. Die LEADER Geschäftsstelle blickt auf über 70 Beratungsgespräche zurück und führt den Austausch mit den Landesbehörden und anderen LEADER-Regionen. Ende November waren die Vereinsvorsitzende, Sulzfelds Bürgermeisterin Sarina Pfründer, und die Leiterin der LEADER-Geschäftsstelle, Dorothee Wagner, in Stuttgart um sich mit Minister Peter Hauk über LEADER auszutauschen.
Auch im neuen Jahr geht die Verteilung der Fördergelder weiter. Der nächste Bewerbungszeitraum für Vorhaben startet bereits im Januar, im Februar werden neue Förderprojekte ausgewählt. Die LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal steht für Fragen und Auskünfte gern zur Verfügung und freut sich über Ihren Besuch, E-Mail oder Anruf.

Kontakt:
Geschäftsstelle LEADER Kraichgau/ Regionalentwicklung Kraichgau e.V.
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Telefon: 07265/9120-21
E-Mail: info@kraichgau-gestalte-mit.de
Internet: www.kraichgau-gestalte-mit.de