Einsatz 8

Am Montag, 17.05.2021 um 21:25 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Zaisenhausen mit dem Alarmstichwort „Technische Hilfe, nach VU Fahrbahn reinigen, B293“ von der ILS Karlsruhe alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr auf der B293, war die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort.

Vermutlich war ein LKW von der Fahrbahn abgekommen und hatte aufgrund der starken Regenfälle mit dem aufgeweichten Erdboden zwischen Fahrbahn und Leitblanke die Fahrbahn verschmutzt. Nach dem Absichern der Einsatzstelle wurde die Fahrbahn mit einem Strahlrohr und Wasser aus dem Löschwassertank, sowie mit Schippen und Besen gereinigt. Die Polizei hat den Verkehr für die Dauer der Reinigungsarbeiten in Fahrrichtung Bretten gesperrt. Nach einer halben Stunde war die Fahrbahn gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben. Die Feuerwehr Zaisenhausen war unter der Leitung von Erik Stephan mit 14 Kameraden und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Einsatz 7

Am Sonntag, 10.05.2021 um 13:07 Uhr wurde die Führungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Zaisenhausen mit dem Alarmstichwort „Rauch aus Gebäude Oberderdingen“ von der ILS Karlsruhe alarmiert.

Bereits um 12.57 Uhr wurden am Muttertagsonntag zunächst die Abteilung Oberderdingen und die Drehleiter der Abteilung Flehingen von der integrierten Leitstelle Karlsruhe zu einem Brandeinsatz in einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in die Hagenfeldstraße in Oberderdingen alarmiert. Aufgrund einer Vielzahl an Notrufen wurde noch vor dem Ausrücken die Alarmstufe erhöht und die Abteilung Flehingen mit Vollalarm hinzugezogen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte wenige Minuten später stieg bereits eine Rauchwolke aus dem Hallendach Produktions- bzw. Lagerhalle der Firma auf, sodass umgehend eine weitere Alarmstufenerhöhung über die Leistelle veranlasst wurde. Außerdem wurde die Führungsgruppe des Unterkreises Bretten-Ost sowie weitere Kräfte aus Bretten und Sulzfeld alarmiert.

Im Erstangriff kamen zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren im Innenangriff über verschiedene Hallenzugänge an den beiden Giebelseiten sowie das Wenderohr der Drehleiter im Außenangriff mit einem weiteren Atemschutztrupp zum Einsatz. Wie es sich herausstellte, war die Elektrik der auf dem Hallendach aufgebauten Photovoltaikanlage aus zunächst nicht bekannter Ursache in Brand geraten. Der Löschangriff über das Wenderohr der Drehleiter hatte schnell Erfolg, so dass ein Durchbrennen in das Halleninnere knapp verhindert werden konnte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde die Wasserversorgung aufgebaut und sichergestellt sowie die Halle mit insgesamt sieben Hochdrucklüfter entraucht und belüftet. Im Verlauf des Einsatzes waren etliche Trupps unter Atemschutz, teils mit Filtergeräten, eingesetzt um das Hallendach von innen und außen zu auf eventuell verdeckte Brandausbreitungen kontrollieren, was einige Zeit in Anspruch nahm. Dabei kamen auch Wärmebildkameras und eine firmeneigene Hebebühne zum Einsatz. Die Kontrollen verliefen ohne Auffälligkeiten, so dass Entwarnung gegeben werden konnte und die Einsatzkräfte nach und nach wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden konnten. Aufgrund der erhöhten Anzahl benötigter Atemschutzgeräte wurde auch der Gerätewagen-Logistik/Atemschutz der Feuerwehr Bretten nachgefordert.

Außerdem wurde die Photovoltaikanlage durch einen Elektriker der Feuerwehr vom Netz getrennt und die betroffenen Module sowie die schadhaften Kabel entsprechend getrennt und gesichert.

Erstmals kam bei diesem Einsatz die neu gebildete Führungsgruppe des Unterkreises Bretten-Ost, bestehend aus Führungskräften der Feuerwehren Kürnbach, Sulzfeld, Zaisenhausen und Oberderdingen zum Einsatz. Die Gruppe unterstützte die Einsatzleitung um den Oberderdinger Kommandanten Thomas Meffle und seinen Stellvertreter Marc Leimkötter sowie das Personal des Einsatzleitwagens. Kreisbrandmeister Jürgen Bordt machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen und unterstützte die Einsatzleitung. Auch Bürgermeister Thomas Nowitzki informierte sich vor Ort über die Lage.

Im Einsatz waren 41 Feuerwehrangehörige der Abteilung Oberderdingen mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 16/20, dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20, dem Rüstwagen RW 1, dem Einsatzleitwagen ELW 1 und dem Mannschaftstransportwagen MTW, 26 Kräfte der Abteilung Flehingen mit der Drehleiter DLA (K) 23/12, dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 16/20, dem Tragkraftspritzenfahrzeug TSF und dem Mannschaftstransportwagen MTW, 9 Kräfte der Abteilung Großvillars mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 8 und dem Mannschaftstransportwagen MTW, sieben Kräfte der Feuerwehr Bretten, Abteilung Bretten mit der Drehleiter DLA (K) 23/12 und dem Gerätewagen-Logistik/Atemschutz, drei Kräfte der Feuerwehr Kürnbach mit dem Mannschaftstransportwagen MTW, sieben Kräfte der Feuerwehr Sulzfeld mit dem Gerätewagen-Transport und dem Einsatzleitwagen ELW 1 und ein Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Zaisenhausen mit dem Mannschaftstransportwagen MTW sowie Kreisbrandmeister Jürgen Bordt mit einem Kommandowagen KdoW und Kreisfeuerwehrpressesprecher Edgar Geißler.

Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Karlsruhe war unter der Leitung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst Jürgen Weber mit einer Notärztin, vier Mitarbeitern (SB) und einem Notarzteinsatzfahrzeug NEF aus Bretten, einem Rettungswagen RTW von der Wache Kraichtal-Menzingen und einem Kommandowagen Kdow angerückt, musste aber nicht tätig werden. Der Rettungsdienst wurde unterstützt von insgesamt sieben Helferinnen und Helfern der DRK-Bereitschaft Oberderdingen mit einem Notfallhilfefahrzeug, einem Krankentransportwagen KTW-4 und einem Mannschaftstransportwagen MTW samt Versorgungsanhänger und der Bereitschaft Bretten mit einem Notfall-Krankentransportwagen N-KTW unter der Leitung von Kreisbereitschaftsleiter Jörg Klebsattel. Das DRK übernahm angesichts von Temperaturen knapp unter 30O C neben den Firmeneigentümern auch die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken.

Von der Polizei waren zwei Beamte (SB) mit einem Streifenwagen vom Revier Bretten vor Ort. Sie haben auch die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Einsatzende war gegen 16.45 Uhr. (Text & Foto, FF Oberderdingen)

Einsatz 6

Am Donnerstag, 22.04.2021 um 19:39 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Zaisenhausen und Sulzfeld mit dem Alarmstichwort „Feuermelder eingelaufen, GU Riegelstraße Sulzfeld“ von der ILS Karlsruhe alarmiert.


Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass die Brandmeldeanlage aufgrund einer nicht fachgerechten Nutzung der Kücheneinrichtung ausgelöst hatte. Nach dem Lüften und dem zurücksetzen der Brandmeldeanlage war ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich. Von der Feuerwehr Zaisenhausen war 1 Fahrzeug mit 7 Mann unter der Leitung von Erik Stephan im Einsatz. Die Feuerwehr Sulzfeld war mit zwei Fahrzeugen und 10 Mann vor Ort.

Einsatz 5

Am Mittwoch, 14.04.2021 um 17:31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Zaisenhausen und Sulzfeld mit dem Alarmstichwort „Feuermelder eingelaufen“ durch die Integrierte Leitstelle Karlsruhe zu einem Industrieunternehmen in die Bahnhofstraße nach Sulzfeld alarmiert.


In einem Gefahrstofflager hatte ein Brandmelder aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst und die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Mitarbeiter bereits die Gebäude verlassen und sich vorbildlich am Sammelplatz eingefunden. Die Feuerwehr hat die Brandmeldeanlage zurückgesetzt und musste nicht weiter tätig werden. Von der Feuerwehr Zaisenhausen waren 2 Fahrzeuge mit 12 Mann unter der Leitung von Erik Stephan im Einsatz. Die Feuerwehr Sulzfeld war ebenfalls mit zwei Fahrzeugen und 10 Mann vor Ort. Die Polizei war mit einem Streifenwagen an der Einsatzstelle.

Einsatz 4

Am Samstag, 13.03.20201 um 10:13 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Zaisenhausen von der ILS Karlsruhe mit dem Alarmstichwort „Technische Hilfe, Baum über Straße L618 Richtung Zubringer B293 West“ alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr auf dem Zubringer L618 Richtung B293 lagen noch Baumreste auf der Fahrbahn. Der Baum wurde vermutlich bis zum Eintreffen der Feuerwehr von Passanten an den Straßenrand gezogen. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, reinigte die Straße und brachte einen in Mitleidenschaft gebrachten Leitpfosten wieder in Stellung. Nach einer halben Stunde waren die Baumreste durch den Einsatz von mehreren Besen wieder frei. Die Feuerwehr Zaisenhausen war unter der Leitung von Kommandant Erik Stephan mit 10 Kameraden und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Einsatz 3

Am Sonntag, 07.03.2021 um 12:35 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Zaisenhausen mit dem Alarmstichwort „Ölspur“ in die Straße An der Schießmauer von der ILS Karlsruhe alarmiert.

Kurz nach der Abzweigung zum Akazienweg war auf der Straße An der Schießmauer eine längere Ölspur. Das Öl wurde von der Feuerwehr nach dem absichern der Einsatzstelle mit Bindemittel gebunden und fachgerecht entsorgt. Ein Verursacher konnte nicht festgestellt werden. Die Feuerwehr Zaisenhausen war unter der Leitung von Kommandant Erik Stephan mit zwei Fahrzeugen und 10 Mann im Einsatz.

Einsatz 2

Am Samstag, 27.02.2021 um 22:15 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Zaisenhausen, Sulzfeld und Flehingen mit dem Alarmstichwort „Kaminbrand, Schulstraße Zaisenhausen“ von der ILS Karlsruhe alarmiert.


Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Zaisenhausen in der Schulstraße schlugen Flammen aus dem Kamin auf dem Dach des Hauses und ein starker Funkenflug war erkennbar. Unter Atemschutz ging ein Trupp ins Gebäude und kontrollierte den Kamin im Wohnbereich mit einer Wärmebildkamera. Nachdem der Eigentümer einen Schieber an einem Ofen geschlossen hatte, stoppte auch die Flammenbildung und der Funkenflug. Mit der Drehleiter aus Flehingen wurde der Kamin von der Dachseite auf Beschädigungen kontrolliert. Da keine Schäden erkennbar waren, wurde die Einsatzstelle an den Schornsteinfeger übergeben.

Im Einsatz waren von der Feuerwehr Zaisenhausen das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10, das Löschgruppenfahrzeug LF-KatS und der Mannschaftstransportwagen MTW, von der Feuerwehr Sulzfeld das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 und der Einsatzleitwagen ELW 1 und von der Abteilung Flehingen die Drehleiter DLA (K) 23/12, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 16/20 und der Mannschaftstransportwagen MTW (Fahrzeugergänzung wegen Pandemiebesatzung). Insgesamt waren unter der Leitung von Kommandant Erik Stephan ca. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Einsatz 1

Am Sonntag, 21.02.2021 um 17:32 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Zaisenhausen mit dem Alarmstichwort „Keller unter Wasser“ in die Hauptstraße alarmiert.


Vermutlich war in einem leerstehenden Wohnhaus in der Frostperiode im Obergeschoss eine Wasserleitung eingefroren und geplatzt. Nachdem das Tauwetter eingesetzt hatte, lief das Wasser durch das Haus uns sammelte sich im Keller. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Keller auf einer Fläche von ca. 50 m² ca. 60 cm unter Wasser. Mit Hilfe einer Tauchpumpe wurde der Keller vom Wasser befreit.
Die Feuerwehr Zaisenhausen war unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Björn Riebel mit einem Fahrzeug und 6 Mann Coronakonform im Einsatz. Die Einsatzbereitschaft von weiteren zehn Einsatzkräften im Feuerwehrhaus konnte nach 30 Minuten aufgelöst werden.