Quarantänevorschriften bei Einreise aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg

Die Corona-Verordnung zur Quarantäne bei Einreise nach Baden-Württemberg wurde bis zum 30. September 2020 verlängert. Sie regelt, dass Personen die aus einem Risikogebiet im Ausland nach Baden-Württemberg einreisen verpflichtet sind sich unverzüglich auf das Virus testen zu lassen sowie sich bis zu dessen Ergebnis in häusliche Quarantäne zu begeben.

Alternativ kann ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt werden, welches ein negatives Testergebnis nachweist und nicht älter als 48 Stunden ist.

Die Ein- und Rückreisenden sind außerdem verpflichtet, sich nach der Einreise umgehend bei dem Ordnungsamt der Gemeinde Zaisenhausen zu melden sowie dieses über das Auftreten von Krankheitssymptomen zu unterrichten.

Die Liste der Risikogebiete wird in der jeweils gültigen Fassung auf der Webseite des Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Gemeindeverwaltung, info@zaisenhausen.de, 07258/9109-60.

Geldspende an den evangelischen Kindergarten Vogelnest

Dank Frau Isabelle Freischlag erhielt der evangelische Kindergarten „Vogelnest“ eine Spende der Firma proWIN in Höhe von 500,00 Euro. Die Spendenübergabe fand am 26.07.2020 im Kindergarten in der Schulstraße statt. Kindergartenleiterin Sabine Eißler und Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle bedankten sich herzlich für das Engagement von Frau Freischlag.

Über einen groß angelegten Wettbewerb der Firma ProWIN wurden Spenden generiert.

Im Zuge dessen konnten sich die Vertriebspartner mit  einem für sie am Herz liegenden Projekt dafür qualifizieren. Eine Kommission prüfte das Projekt anschließend nach definierten Kriterien auf Förderfähigkeit.

So hat auch das von Frau Freischlag eingereichte Projekt zur Geldspende für den evangelischen Kindergarten geführt.

Mit der Spende möchte der Kindergarten neue Spielgeräte im Rahmen der Sanierung des Kindergartenspielplatzes kaufen.

Zaisenhausen ist Teil der kommunalen Geodateninfrastruktur

Durch das Voranschreiten der Digitalisierung und den wachsenden Anspruch an eine digitale Verwaltung wurde durch den Landkreis Karlsruhe eine kommunale Geodateninfrastruktur (GDI) ins Leben gerufen.  Die Teilnahme an dieser GDI ist für alle Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe freiwillig.

Die Gemeinde Zaisenhausen hat sich für die Teilnahme an der GDI entschieden um auch in Zukunft den Anforderungen der modernen und digitalen Verwaltung gerecht zu werden und gemeinsam im Austausch mit anderen Kommunen und dem Landkreis einheitliche Lösungen zu finden.

Innerhalb der GDI entstehen gemeinsame, auf Geodaten basierende Projekte, durch die einheitliche Datenstrukturen und Datenaustauschformate geschaffen werden sollen. Dadurch werden Geodaten ressourcenschonend und bedarfsgerecht der Verwaltung zur Verfügung gestellt.

Das erste Projekt, welches die Gemeinde Zaisenhausen im Rahmen der GDI angeht, ist die digitale Bereitstellung von rechtsverbindlichen Bauleitplänen nach der EU-Richtlinie INSPIRE.

Für die nähere Zukunft wurden von verschiedenen Teilnehmern der GDI bereits weitere Projekte, wie zum Beispiel ein Baulückenkataster, Baulastenverzeichnis, interkommunale Radwegeplanung angeregt.

Die GDI bietet den teilnehmenden Kommunen im Landkreis Karlsruhe die Möglichkeit gemeinsam und einheitlich Digitalisierungsprozesse und die Verarbeitung von Geodaten voranzubringen.

Impressionen vom Südweg

Die Umbauarbeiten am „Südweg“ schreiten zügig voran, Tag für Tag kann man weitere Fortschritte auf der Baustelle sehen. Die Firma Reimold hat bereits den Abschnitt „Dorfplatz - Brunnenstraße“ asphaltiert. Der Abschluss des Projekts ist circa Ende August 2020 vorgesehen.

Freigabe Gewerbegebiet Flurscheide lll

Vergangenen Freitag konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle, gemeinsam mit Vertretern der an der Planung und am Bau beteiligten Unternehmen, den dritten Abschnitt des gemeindeeigenen Gewerbegebiets Flurscheide freigeben. Wöhrle bedankte sich bei allen Anwesenden für den reibungslosen Bauverlauf. Die Bauzeit von einem knappen Jahr wurde grundsätzlich eingehalten. Die Freigabe musste aufgrund archäologischer Untersuchungen dennoch warten. Auf einer Fläche von fünf Hektar erstrecken sich neue Straßen und Gewerbeflächen. Die Bürgermeisterin gab im Rahmen der Eröffnung zu verstehen, dass die Flurscheide III nach dem Flächennutzungsplan die letzte Gewerbeerweiterungsfläche der Gemeinde darstellte. Deshalb ist ein maßvoller Umgang mit den Grundstücken erforderlich. Sie dienen in erster Linie der Erweiterung bzw. Umsiedlung ortsansässiger Unternehmen. Die Nachfrage nach Gewerbeplätzen von Handwerks- und Gewerbebetrieben aus Zaisenhausen ist weiterhin sehr hoch, sodass nicht allen Wünschen nach einem Grundstück entsprochen werden kann. Neuansiedelungen ohne Bezug zu Zaisenhausen finden einen Platz im interkommunalen Gewerbegebiet, das gemeinsam mit den Nachbargemeinden Oberderdingen, Sulzfeld und Kürnbach betrieben wird.

Nach vielen Hürden, die im Laufe der Erschließungsplanung zu überwinden waren, freut sich die Bürgermeisterin darüber, dass die Gewerbe- und Handwerksbetriebe ab sofort mit den Hochbaumaßnahmen beginnen können. Zwei Baugesuche liegen bereits vor. Bevor es zur Umsetzung des für die Gemeinde bisher größten Bauprojektes mit Baukosten in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro kam, mussten 39 Eigentümer einwilligen ihre Flächen abzugeben, Eidechsen wurden umgesiedelt, Ausgleichsmaßnahmen geschaffen.

Die Entwässerung des Gebiets erfolgt im Trennsystem. Dabei wird das gewerbliche Schmutzwasser getrennt vom Niederschlagswasser zur weiteren Behandlung in Richtung Kläranlage Flehingen abgeleitet. Das anfallende Regenwasser der Dach- und Straßenflächen wird nach vorhergehender Reinigung im Regenklärbecken, welches sich derzeit in der Bauphase befindet, gedrosselt in den Kohlbach eingeleitet. Insgesamt wurden zur Entwässerung des Gewerbegebiets jeweils 760 m an Schmutz- und Regenwasserkanälen verlegt. Zur Wasserversorgung wurde ein Ringleitungsnetz aufgebaut. In den verschiedenen Erschließungsstraßen wurden auf einer Gesamtlänge von 750 m Hauptversorgungsleitungen mit einer Nennweite DN 150 verlegt. Die Leitungen wurden in duktilem Gusseisen ausgeführt. Die Anschlüsse an das bestehende Versorgungsnetz erfolgten an zwei Punkten in der Industriestraße. Bei der Planung der neuen Erschließungsstraßen und dem Straßenanschluss an die Landstraße L 618 war im Besonderen die erhöhte Belastung durch den LKW-Verkehr zu beachten. Die Verkehrsflächen erhielten einen frostsicheren Aufbau von insgesamt 65 cm. Die Fahrbahnbreite in den Erschließungsstraße beträgt jeweils 6,50 m und gewährleistet den Begegnungsverkehr zweier LKWs. Fünf Stellplätze für diese sind im Gebiet vorhanden. Zur Herstellung des neuen Straßenanschlusses an die L 618 muss die Landstraße auf einer Gesamtlänge von ca. 180 m verbreitert werden. Es war ein zusätzlicher Linksabbiegerstreifen in einer Breite von 3,25 m anzulegen. Parallel zu den Arbeiten des Erschließungsträgers wurden durch die weiteren Versorgungsträger die Versorgungsnetze für Strom, Telekomunikation und Gas erweitert. Den Ausbau der Glasfaserleitungen übernahm die Gemeinde selbst. So ist sichergestellt, dass die Betriebe über die erforderlichen Bandbreiten verfügen und auch in Zukunft gut aufgestellt sind.

Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme "Ortskern" - Gestalten Sie mit!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Zaisenhausen besitzt ein großes Entwicklungspotential. Dieses wollen wir aktivieren!

Zusammen mit Ihnen, den Eigentümerinnen und Eigentümern privater Wohnhäuser in unserem Sanierungsgebiet, möchte die Gemeinde den Ortskern zu einem lebendigen Mittelpunkt weiter entwickeln.

Hierfür bietet die Gemeinde Zaisenhausen gemeinsam mit der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH den Eigentümerinnen und Eigentümern im Sanierungsgebiet "Ortskern" eine kostenlose Beratung. Hierbei werden Sie auch über Fördermöglichkeiten informiert.

 

28. Juli 2020 und 20. Oktober 2020

(Termin nach vorheriger Vereinbarung)

Anastasia Grath

Mail: ordnungsamt@zaisenhausen.de

Tel.: 07258 910960

 

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich gerne!

Ihre Bürgermeisterin

Cathrin Wöhrle

 

 

Gewerbegebiet Flursche- Regenwasserbehandlung und Kanalneuordnung Industriestraße

Nach Abschluss der inneren Erschließung des Gewerbegebiets „Flurscheide III“ beabsichtigt die Gemeinde Zaisenhausen in Zusammenarbeit mit der LBBW Immobilien GmbH als Erschließungsträger nunmehr die äußere Erschließung des Gewerbegebiets mit baulicher Umsetzung des geplanten Regenklärbeckens zur Behandlung der anfallenden Niederschlagsabwässer sowie einer Kanalneuordnung in der Industriestraße. Unabhängig von der neuen Erschließung der Flurscheide lll sind die Baumaßnahmen erforderlich, um die von den Fachbehörden geforderte rechtskonforme Entwässerung des gesamten Gewerbegebiets zu sichern. Mit den Baumaßnahmen wurde am 29.06.2020 begonnen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 2.155.000 Euro. Zuschüsse wurden beantragt, die Entscheidung steht noch aus. 

Die durch die BIOPLAN-Ingenieurgesellschaft mbH, Sinsheim geplanten und von der beauftragten Fa. Reimold, Gemmingen auszuführenden Bauleistungen lassen sich wie folgt beschreiben:

Regenwasserbehandlung mit Retention:

Die zwischen Landstraße und Kohlbach umzusetzenden Bauleistungen umfassen zunächst die Herstellung der Verbindungskanalisation DN 600 bis 1200 zwischen Gewerbegebiet und den südöstlich der Landstraße L 618 geplanten Regenwasserbehandlungsanlagen. Hierzu muss der ehemalige Mühlkanal mit den Abwasserleitungen unterquert werden. Die sich anschließende Regenwasserbehandlungsanlage besteht aus einem Regenklärbecken mit Lamellenabscheider und einem vorgelagerten Geschiebeschacht. Hier werden anfallender Sand und Geröll von der Anlage fern gehalten.

Ein Regenklärbecken ist eine Abwasserbehandlungsanlage, welche durch Sedimentation die Schmutzpartikel aus dem Niederschlagswasser separieren kann. Schrägklärer werden bei der Feststofftrennung von Feststoff-Flüssigkeits-Gemischen durch Sedimentation in der Misch- und Regenwasserbehandlung eingesetzt. Die Feststofftrennung erfolgt bei dieser neuen innovativen Möglichkeit zur Behandlung belasteter Niederschlagsabwässer in schräg aufgestellten Lamellenpaketen. Diese Lamellenpakete vergrößern die effektive Sedimentationsfläche um ein mehrfaches zur eigentlichen Grundfläche des Beckens. Daraus resultierend wird die klärtechnische Wirkung der Sedimentationsanlage sowie das spezifische Beckenvolumen erhöht und somit deren Wirksamkeit verbessert. Die Lamellenpakete bestehen aus hexagonal ausgebildeten Röhren und sind in Polypropylen (PP) gefertigt.

Das gereinigte Wasser wird über die oberhalb der Schrägklärerelemente angeordneten Klarwasserabzugsrinnen aus dem Becken entnommen. Die Abzugsrinnen gewährleisten dabei eine gleichmäßige, flächige Abnahme des gereinigten Wassers.

Das Regenklärbecken wird als offenes Stahlbetonbecken errichtet. Das Gesamtvolumen des Beckens beträgt ca. 75 m³. Die offene Bauweise bietet die Möglichkeit einer einfachen Sichtkontrolle der Schrägklärerelemente und der Klarwasserrinnen, sowie bessere Reinigungs- und Wartungsbedingungen. Das Regenklärbecken wird nach jedem Regenereignis geleert und gereinigt. Die Reinigung erfolgt mit einem Strahlreiniger und zwei Rührwerken. Dadurch bedingt können etwaige Geruchsbelästigungen ausgeschlossen werden.

Im Anschluss an die Behandlung im Regenklärbecken wird das im Gewerbegebiet „Flurscheide“ anfallende Niederschlagswasser zur hydraulischen Entlastung des Kohlbachs in ein neu zu bauendes Regenrückhaltebecken eingeleitet. Das Regenrückhaltebecke verfügt über ein Stauvolumen von ca. 3.500 m³ und wird im Vorland des Kohlbachs in Erdbauweise errichtet. Die Einleitungswassermenge in den Kohlbach wird dabei auf maximal 300 l/s reduziert.

Im Zuge des Beckenbaus mit Herstellung der durch Spundwände verbauten Baugrube muss der bestehende Schmutzwasserkanal DN 300 des Gewerbegebiets auf einer Gesamtlänge von ca. 50 m umgelegt und teilweise auf dimensioniert werden. Darüber hinaus sind entsprechende Verbindungsleitungen DN 500 und DN 1000 zwischen dem Regenklärbecken und dem Regenüberlaufbecken zu verlegen, sowie der Ablauf in den Kohlbach als Vorfluter neu zu gestalten.

Kanalneuordnung Industriestraße:

Neben den Arbeiten zur Errichtung der Regenwasserbehandlungsanlagen zwischen Landstraße und Kohlbach erfolgt in der Industriestraße zusätzlich eine Kanalneuordnung mit dem Neubau eines Regenwasserkanals DN 800. Die bestehenden Abwasseranlagen in der Industriestraße verlaufen in Teilabschnitten auf privaten Grundstücksflächen. Die Kanäle DN 500 – 800 sind entsprechenden den hydraulischen Kanalnetzberechnungen der BIOPLAN-Ingenieurgesellschaft für die Aufnahme der zusätzlichen Wassermengen aus dem neuen Erschließungsabschnitt zu klein dimensioniert. Der Regenwasserkanal muss daher auf einer Länge von rund 225 m im bestehenden Straßenkörper der Industriestraße neu verlegt werden. Im Anschluss an die Kanalbaumaßnahme wird die Asphaltdecke der Industriestraße vollständig erneuert. Im Querungsbereich der Landstraße L 618 wurde der Kanal DN 800 im Zuge der Arbeiten zur inneren Erschließung des Gewerbegebietsbereits vorgestreckt, so dass die Landstraße im Zuge der anstehenden Arbeiten nicht mehr gesperrt werden muss.

 

 

Rathaus öffnet am 6. Juli

Am 6. Juli 2020 öffnet das Rathaus wieder regulär seine Türen. Bitte beachten Sie die gesonderten Öffnungszeiten während der Corona-Pandemie:
Mo, Mi, Do, 8-12 Uhr
Di 14-18 Uhr
Die wieder ansteigende Zahl an Infizierten in unserem Landkreis macht deutlich, dass das Virus weiter präsent ist. Deshalb bitten wir Sie, Anliegen zunächst telefonisch zu klären. Vieles kann bereits auf diesem Wege erledigt werden. Ist ein persönliches Erscheinen in der Verwaltung unumgänglich, bitten wir um vorherige Terminabsprache mit dem entsprechenden Sachbearbeiter, um Wartezeiten zu vermeiden. Kunden mit Termin werden bevorzugt behandelt. Nach Zutritt ins Rathaus ist eine Maske zu tragen, die Hände sind zu reinigen.

Ausbau des Südweges in Zaisenhausen

Ab dem 22. Juni 2020 rücken die Baumaschinen in Zaisenhausen an!
Nach langjährigen Vorbereitungen wird nun der Südweg, welcher parallel zur Hauptstraße entlang der Schrebergärten verläuft, neu ausgebaut. In Kooperation mit der Flurneuordnungsbehörde investiert die Gemeinde Zaisenhausen insgesamt ca. 215.000 Euro in die Ausbauarbeiten. Die Investition wird zu 60 % von dem Länderprogramm „Soziale Stadt“ gefördert.

Bei der finalen Bauvorbesprechung am 09.06.2020 wurden letzte Details zur Ausführung der Baumaßnahme mit den Mitwirkenden der Flurneuordnungsbehörde, des zuständigen Ingenieurbüros Sternemann und Glup sowie der Baufirma Klaus Reimold GmbH abgestimmt. Auch einige Gemeinderäte machten sich vor Ort ein Bild von den anstehenden Bauarbeiten.

Der Ausbau des Südweges beginnt zunächst mit der Verlegung von Glasfaser- und Stromleitungen. Daraufhin werden entlang des Südweges fünf Gestaltungselemente mit Sitzmöglichkeiten geschaffen, welche die Spaziergänger und Radfahrer zum Verweilen einladen sollen. Zum Abschluss der Maßnahme wird der bisherige Schotterweg asphaltiert.

Die betroffenen Anwohner werden von der Verwaltung im Amtsblatt oder per Post über den Verlauf der Baustelle und den damit einhergehenden Einschränkungen informiert.

Mietspiegel der Gemeinde Zaisenhausen

Wer sich in Zaisenhausen über die ortsübliche Vergleichsmiete informieren möchte, kann nun den vom Gemeinderat am 28.04.2020 beschlossenen qualifizierten Mietspiegel zu Rate ziehen.

Der Mietspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete in Zaisenhausen gemäß § 558d Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt die üblicherweise gezahlten Mieten für verschiedene Wohnungstypen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage wieder.

Fachlich ist die Erstellung des Mietspiegels in Zusammenarbeit mit den Kommunen Oberderdingen, Sulzfeld und Zaisenhausen durch das Unternehmen Analyse & Konzepte immo.consult GmbH begleitet worden. Diese erstellten die Datenerhebung und regressionsanalytische Auswertung.

Den Mietspiegel der Gemeinde Zaisenhausen können Sie hier abrufen.

Eingeschränkter Zugang sowie Öffnungszeiten Rathaus ab 11. Mai 2020

Um die Versorgung durch die öffentliche Verwaltung weiterhin aufrechterhalten zu können, ist die Gemeindeverwaltung ab 11. Mai 2020 von Montag bis Freitag geöffnet. Der Zugang ist weiterhin nur beschränkt und ausschließlich nach telefonischer Absprache möglich. Diese Maßnahmen sollen nach wie vor dazu beitragen die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
 
Es gilt weiterhin: Bitte klären Sie Ihre Anliegen, wenn möglich, telefonisch oder per E-Mail. Ausschließlich in dringenden Fällen ist ein persönlicher Besuch möglich. Melden Sie sich für einen dringenden Besuch im Rathaus aber bitte vorher telefonisch unter Tel. 91090 oder im jeweiligen Fachamt an.
 
Bitte folgen Sie den Anweisungen von Bund und Land. Ebenso bitten wir Sie unsere Hygienehinweise zu beachten. Dazu gehören: Händewaschen und Desinfizieren direkt nach Einlass ins Rathaus, bitte kein Händeschütteln, Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten, wenn möglich Mund- und Nasenschutz tragen.
 
Die Gemeindeverwaltung bittet um Verständnis.

Projekt Steinschlange

Wer im letzten Monat durch die Zaisenhausener Straßen gelaufen ist, konnte an vielen Fenstern bunte Bilder entdecken. Die Kinder im Ort haben in einem Malwettbewerb so gezeigt, dass sie zuhause bleiben und so helfen, das Corona-Virus einzudämmen. Und sie haben uns allen durch die Bilder gute Laune geschenkt!

Und in Zaisenhausen bleibt es farbenfroh! Um die immer noch schwierige Zeit weiter bunter und schöner zu machen, hat die Grundschule Zaisenhausen das Projekt „Steinschlange“ ins Leben gerufen.
Am Eingang zum Schulhof der Grundschule Zaisenhausen soll eine kunterbunte Schlange aus Steinen entlang der Schulmauer „wachsen“.
Alle Kinder sind dazu eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Mitmachen ist ganz einfach: Die Kindern sammeln Steine und bemalen sie. Die Steine werden dann an das Ende der Schlange gelegt, so dass der Schlangenkörper immer länger und bunter wird.

Dies ist nicht nur ein großartiges Vergnügen für die Kinder, sondern auch die Erwachsenen dürfen sich an der Farbenpracht erfreuen.

Viel Freude beim Steine finden, sammeln und bemalen!

Das Ordnungsamt informiert

Das Corona-Virus bestimmt nun seit einigen Wochen unseren Alltag. Auch in Zaisenhausen sind zwischenzeitlich Personen an Covid-19 erkrankt.

Wir stellen fest, dass Infizierte und vor allem Kontaktpersonen von Covid-19-Erkrankten nicht genau wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Deshalb möchten wir mit diesem Bericht auf die wichtigsten Punkte eingehen.

Vorgaben für Personen, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert sind
1.    Infizierte haben sich unverzüglich zur Absonderung in häusliche Quarantäne in ihre Wohnanschrift zu begeben, sobald sie von ihrem Arzt oder dem Gesundheitsamt Kenntnis darüber erhalten haben, dass sie mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert sind. Als infiziert gelten Personen, die positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden.

2.    Infizierten ist es während der Absonderung untersagt, ihre Wohnanschrift ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt nicht, sofern ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z.B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

3.    Die Absonderung gilt bei Infizierten in der Regel ab Auftreten der Krankheitssymptome; bei Verläufen ohne erkennbare Symptome ab Abnahme des Testabstrichs. Die Absonderung dauert mindestens 14 Tage. Sofern nach 14 Tagen noch Symptome bestehen, endet die Quarantäne erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit (nach Rücksprache mit der ärztlichen Betreuung).

4.    Infizierten ist es für die Dauer der Absonderung untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.

5.    Infizierte haben nach Bekanntwerden der Infektion bzw. Auftreten der Symptome unverzüglich ihre Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren:

a.      Infizierte haben nach Bekanntwerden der Infektion bzw. Auftreten der Symptome soweit möglich unverzüglich alle Personen über die Infektion zu informieren, mit denen ein unmittelbarer Kontakt bestand. Diese Personen nennt man Kontaktperson der Kategorie I. Für sie gelten ab dem Zeitpunkt der Information ebenfalls strenge Regelungen (siehe weiter unten im Text).

b.      Infizierte haben eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen. Zu benennen sind alle Personen mit denen der Infizierte im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftritt der Symptome bis zum Zeitpunkt der häuslichen Absonderung bzw. bis zur Mitteilung des positiven Testergebnisses auf das Virus SARS-CoV-2 durch das Gesundheitsamt Kontakt hatte. Sollten keine Symptome vorliegen, so gilt der Zeitraum ab 48 Stunden vor Abnahme des Testabstrichs. Die Liste muss soweit möglich Vor- und Nachnamen sowie Anschrift der Kontaktperson und eine Information darüber enthalten, ob die Kontaktperson durch den Infizierten informiert werden konnte. Soweit dem Infizierten bekannt, ist ferner die Erreichbarkeit der Kontaktperson anzugeben (z.B. Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse).

c.       Infizierte haben die Liste mit den entsprechenden Kontaktpersonen unverzüglich dem Gesundheitsamt vorzulegen.

Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I

1.      Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich unverzüglich und ohne weitere Anordnung zur Absonderung in häusliche Quarantäne in ihre Wohnadresse zu begeben, sobald sie von dem Infizierten oder dem Gesundheitsamt Kenntnis darüber erhalten, dass sie Kontaktperson der Kategorie I sind.

Kontaktpersonen der Kategorie I ist es während der Absonderung untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt nicht, sofern ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z.B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

Als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten Personen, die zu einem Infizierten im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftreten der Symptome bis 48 Stunden nach Symptomlosigkeit des Infizierten oder sofern keine Symptome vorlagen, 48 Stunden vor Abnahme des Testabstrichs oder während der Absonderung des Infizierten

-       mindestens kumulativ 15-minütigen Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs mit einem Infizierten hatten. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
-       direkten Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten von Infizierten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Infizierten, wie z.B. durch Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc. hatten.
-       als medizinisches Personal zu einem Infizierten im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung mit weniger als zwei Meter Abstand Kontakt hatte, ohne dabei Schutzausrüstung zu tragen.

2.      Die Absonderung gilt bei Kontaktpersonen der Kategorie I ab dem letzten Kontakt zu der infizierten Person. Die Absonderung dauert mindestens 14 Tage. Sofern nach 14 Tagen noch Symptome bestehen, endet die Quarantäne erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit (nach Rücksprache mit der ärztlichen Betreuung).

Bei Kontaktpersonen der Kategorie I, die mit dem Infizierten in einer Haushaltsgemeinschaft leben gelten besondere Bestimmungen: Demnach gilt für die gesamte Haushaltsgemeinschaft (Infizierte und Kontaktpersonen) eine gemeinsame 14-tägige Quarantäne. Sofern eine weitere Person der Haushaltsgemeinschaft in dieser Zeit nachweislich erkrankt oder Symptome zeigt, verlängert sich die Quarantäne von diesem Zeitpunkt an für die bisher nicht infizierten Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft einschließlich der neu erkrankten Person um weitere 14 Tage und endet erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit.  

3.      Kontaktpersonen der Kategorie I ist es für die Dauer der Absonderung untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.

Allgemeine Hinweise
-     Infizierte haben im Haushalt nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung von den anderen Haushaltsmitgliedern einzuhalten. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Infizierten sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten.

-     Sollten Sie Symptome entwickeln, kontaktieren Sie unverzüglich das Gesundheitsamt oder Ihren Hausarzt.

-     Sollten Sie ärztliche Hilfe benötigen, informieren Sie vorab und beim Kontakt mit medizinischem Personal die jeweilige Person, dass Sie positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden bzw. eine Kontaktperson einer Person sind, die mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert ist.

-     Ist ein persönlicher Kontakt mit anderen Personen unumgänglich, beispielsweise aufgrund eines medizinischen Notfalls, haben Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie I die anderen Personen vorab ausdrücklich über das (mögliche) Vorliegen einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 zu informieren. Bei einem unumgänglichen persönlichen Kontakt mit anderen Personen haben Infizierte sofern möglich einen Mund-Nasen-Schutz (Mindeststandard FFP1) enganliegend zu tragen. Ist ein solcher nicht verfügbar, hat der Infizierte die Mund-Nasen-Partie mit Stoff (z.B. einem Schal oder einem Halstuch) abzudecken. Zusätzlich sollte sofern möglich einen Mindestabstand von zwei Metern zu der anderen Person gewahrt werden.

-     Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie anschließend sofort entsorgen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife und vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.

Personalwechsel in der Gemeindeverwaltung Zaisenhausen

Seit dem 1. Oktober 2016 war Herr Simon Ebert in der Gemeinde in den Bereichen Haupt- und Ordnungsamt tätig und war für viele Aufgabenbereiche Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Nun verlässt Herr Ebert die Gemeinde Zaisenhausen, um sich beruflich weiterzuentwickeln und neuen Herausforderungen zu stellen. Wir wünschen Herrn Ebert für seinen Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Zaisenhausen für Förderprojekt „Natur nah dran“ ausgewählt – bald blüht es für Wildbienen und Schmetterlinge

Gemeinde legt mit NABU und Land innerörtliche Blühflächen an / Für mehr biologische Vielfalt, gegen das Insektensterben

Stuttgart/Zaisenhausen – Erfolgreich beworben: Für das Förderprojekt „Natur nah dran“ konnte sich Zaisenhausen einen der begehrten Plätze für 2020 sichern. Die Gemeinde wird nun, zusammen mit dem NABU und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM), einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln. „Die Gemeinde Zaisenhausen möchte aus zahlreichen Rasenflächen Wiesen mit Wildblumen und Wildstauden machen. Dazu hat sie ein überzeugendes Konzept und auch schon konkrete Vorschläge zur Umgestaltung eingereicht“, berichtet Carolin de Mattia vom NABU Baden-Württemberg. „Wir gratulieren und freuen uns darauf, die Vorschläge gemeinsam umzusetzen.“

73 Bewerbungen waren beim NABU für das Projektjahr 2020 eingegangen – so viele, wie nie zuvor. Aus diesen wählte die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Städtetag, Gemeindetag, UM und NABU, 15 Städte und Gemeinden aus. Diese werden bei der naturnahen Umgestaltung von jeweils bis zu fünf Flächen unterstützt. „Die Auswahl der Kommunen fiel uns dabei nicht leicht, da alle Standorte von mehr Wildblumenwiesen und Wildstaudenflächen profitieren würden“, sagt Carolin de Mattia.

Die Gemeinde Zaisenhausen plant, an folgenden Stellen Flächen umzuwandeln: Verkehrsinsel im Neubaugebiet, Vorplatz der Gemeindekelter, Grünstreifen am Kohlbach, westliche Ortsausfahrt, Ortsausgang Richtung Sulzfeld.

Insekten wie die Blauschillernde Sandbiene oder der Schachbrettfalter benötigen dringend neuen Lebensraum. Der fortschreitende Rückgang ihrer Bestände rückt immer mehr in den Blick von Öffentlichkeit und Kommunen. Das zeigt auch das große Interesse an „Natur nah dran“. Schließlich bietet der Siedlungsbereich ein erhebliches Potential: In allen Städten und Gemeinden gibt es Grünstreifen, Verkehrsinseln oder Brachflächen, die mit den passenden Wildpflanzen zu blühenden Biotopen werden können. Die im Rahmen des Projekts umgestalteten Flächen sollen auch als positives Beispiel dienen und zur Nachahmung anregen.

Fünf zusätzliche Kommunen gefördert

Von 2016 bis 2020 werden im Zuge des Projekts „Natur nah dran“ jährlich zehn Kommunen gefördert. Dieses Jahr wurden 5 zusätzliche Förderplätze an Städte und Gemeinden vergeben, die sich zum Teil schon mehrfach beworben und dabei von der Jury ebenfalls sehr gute Bewertungen erhalten hatten, aber knapp nicht unter die ersten zehn gekommen waren. Mit jeweils drei zusätzlichen Förderplätzen in den Jahren 2018 und 2019 können damit durch das Projekt insgesamt 61 Kommunen unterstützt werden. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro. In der Summe enthalten sind unter anderem Workshops für kommunale Bedienstete sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Für die Förderung im Rahmen von „Natur nah dran“ 2020 wurden ausgewählt:

·         Regierungsbezirk Freiburg: Achern, Emmendingen, Görwihl, Neuenburg am Rhein

·         Regierungsbezirk Karlsruhe: Horb am Neckar, Karlsbad, Zaisenhausen

·         Regierungsbezirk Stuttgart: Künzelsau, Marbach, Neckarsulm, Renningen, Waldenbuch

·         Regierungsbezirk Tübingen: Baindt, Dornstadt, Ostrach

 Hintergrund:

Mit „Natur nah dran“ möchten NABU und UM Städte und Gemeinden mit Rat und Tat dabei unterstützen, Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten. Das Land Baden-Württemberg hat 2013 die Naturschutzstrategie verabschiedet, in der unter anderem das Ziel festgeschrieben ist, die biologische Vielfalt in Kommunen zu fördern. In diesem Rahmen hat der NABU-Landesverband, gefördert durch das UM, das Projekt „Natur nah dran“ gestartet. Der Gemeinde- und der Städtetag Baden-Württemberg unterstützen das Projekt.

 


Impressionen Kinderfasching

Am Freitag den 21. Februar 2020 fand der jährliche Kinderfasching statt. Auch in diesem Jahr gab es dank des Familienzentrums ein abwechslungsreiches Programm. So sorgte unter anderem der Clown Benji für viel Freude bei den Besuchern. Als Andenken an diesen sehr gelungenen Tag durfte jedes Kind ein Luftballontier nach eigenen Wünschen mitnehmen.

Baulandentwicklung „Flurscheide III“ in Zaisenhausen

In den letzten Monaten ist auf der ca. 5 ha großen Fläche die Erschließung des neuen Gewerbegebietes „Flurscheide III“ vorangeschritten.

Die Entwässerung wurde im Trennsystem realisiert, der Anschluss an das bestehende Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Zaisenhausen ist durch eine Ringleitung erfolgt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Das neue Gewerbegebiet kann nun durch eine neue Abbiegespur von der Landesstraße 618 aus kommend erreicht werden. Ein weiterer Straßenanschluss ist durch das bestehende Gewerbegebiet gegeben.

Im Frühjahr 2020 stehen der Straßenendausbau und die Markierung der Fahrbahnen an.

In einem Teilbereich der Baulandentwicklung werden in den kommenden Monaten archäologische Ausgrabungen stattfinden, um das öffentliche Erhaltungsinteresse von Befunden und Funden für künftige Generationen zu sichern.

Mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten durch die Firma Klaus Reimold GmbH ist der Grundstein für das ca. 5 ha große Gewerbegebiet bis zum Sommer 2020 gelegt, sodass voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte, nach Abschluss der Verfahren und Erschließungsarbeiten, mit den Hochbaumaßnahmen begonnen werden kann.

Die Gemeinde Zaisenhausen hat die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) zusätzlich als Erschließungsträger beauftragt, die Projektsteuerung für den Bau der äußeren Erschließungsanlagen - Regenrückhaltebecken und Regenklärbecken – zu übernehmen. Zur Behandlung des anfallenden Niederschlagswassers wurden seitens der Bioplan Ingenieurgesellschaft mbH in den letzten Monaten die Regenwasserbehandlungsanlagen geplant. Die Durchführung der Baumaßnahme soll im Frühsommer 2020 starten.

Rekordsumme: 92,8 Millionen Euro für 146 Breitband-Projekte

Insgesamt 146 Breitband-Projekte für die digitale Infrastruktur von Baden-Württemberg konnten bewilligt werden. Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergab die Förderbescheide mit der Rekordsumme von 92,8 Millionen Euro an 63 Zuwendungsempfänger in 28 Stadt- und Landkreisen.

 „Unsere Kommunen geben Gas, die digitale Infrastruktur für ihre Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbe, Schulen und Krankenhäuser wesentlich zu verbessern. Wir als Land stehen dabei tatkräftig an ihrer Seite. Heute stellen wir bei dieser Übergaberunde die bislang höchste Fördersumme bereit. Wir haben beim Breitbandausbau den Turbo eingelegt – das zeigt unsere heutige Rekordfördersumme von fast 93 Millionen Euro“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Freitag, 7. Februar 2020, bei der Übergabe von Breitband-Förderbescheiden in Stuttgart.

Unter den Kommunen, die eine Förderung erhalten haben, war auch die Gemeinde Zaisenhausen vertreten. Sie erhielt eine Förderung in Höhe von 140.000 Euro. Diese Summe ist dafür gedacht, dass auch zu den landwirtschaftlichen Höfen schnelle Internetleitungen verlegt werden können.

Bewilligt wurden insgesamt 146 Förderanträge mit einem Volumen von 92,8 Millionen Euro: ein Rekord. Damit wurden heute auf einmal so viele Breitbandmittel gewährt wie noch nie zuvor. Insgesamt profitierten 63 Zuwendungsempfänger in 28 Stadt- und Landkreisen. Drei Landkreise werden beim Breitbandausbau diesmal sogar mit jeweils zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt: die Landkreise Schwäbisch Hall, Biberach und der Neckar-Odenwald-Kreis. „Das Land ergänzt den Ausbau der privaten Telekommunikationsunternehmen dort, wo der Markt nicht funktioniert. Bis 2021 investieren wir insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in die digitale Infrastruktur – das ist eine gewaltige Summe und mehr als jede Regierung vor uns investiert hat“, erklärte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Kleine Feierstunde anlässlich des 70. Geburtstags von Altbürgermeister Wolfgang Bratzel

Anlässlich des 70. Geburtstags von Herrn Bürgermeister a. D. Wolfgang Bratzel veranstaltete die Gemeindeverwaltung Zaisenhausen einen Überraschungsempfang im Kögelhaus. Wolfgang Bratzel war sichtlich überrascht und erfreut als Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle ihm herzlich im Namen der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats gratulierte. Auch freute er sich, dass einige seiner Weggefährten als Gäste gekommen waren. Darunter der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel sowie die Bürgermeisterkollegen und -kollegin der umliegenden Gemeinden aus Bratzels aktiver Zeit. In gemütlicher Runde verbrachten Jubilar und Gäste einen schönen Nachmittag.

Seniorenfrühstück 2019

Gut 50 Seniorinnen und Senioren folgten am vergangenen Mittwoch der Einladung von Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle zum Weihnachtsfrühstück im Ratssaal. Zu Beginn begrüßte die Bürgermeisterin alle Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Anschließend durften sich die Senioren an der reichlichen Frühstücksauswahl bedienen. Nach dem Frühstück erschien die gesamte Grundschule, um Weihnachtslieder und Gedichte vorzutragen. Im Anschluss präsentierte Jürgen Steinbach ein Video mit vielen Momenten aus dem zurückliegenden Jahr sowie Eindrücken aus längst vergangenen Zeiten. Gegen Ende trug Verwaltungsmitarbeiterin Rita Finkbeiner ein Weihnachtsgedicht vor.

Zum Abschied wünschte die Bürgermeisterin allen Anwesenden eine friedvolle Adventszeit und ein harmonisches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das Jahr 2020.

Drei Ehrungen und eine Verabschiedung langjähriger Gemeinderäte

Die Gemeinderatssitzung vom 16. Juli 2019 war geprägt von Danksagungen und vielen persönlichen Worten, die an die langjährigen Gemeinderäte Hartmut Hensgen, Eckbert Pfeil und Klaus Herbich gerichtet waren. Sowohl Herr Hensgen als auch Herr Pfeil wurden für ihr 25-jähriges Engagement im Gremium mit der Ehrenstehle des Gemeindetags geehrt. Herr Hensgen, der seit 1994 immer ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde hat und als Sprachrohr der „Bürgerliste“ stets die Verwaltung zurecht „gelöchert“ hat, zeichnet sich vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung aus. Herr Pfeil, dessen enormes Sach- und Fachwissen sehr von der Bürgermeisterin geschätzt wird, kämpft ebenfalls seit 1994 wie ein Löwe um Entscheidungen, bleibt dabei aber stets kompromissbereit.
Der dritte langjährige Gemeinderat, Klaus Herbich, hat sich nach 30-jähriger Gemeinderatstätigkeit dazu entschieden, bei der vergangen Kommunalwahl nicht mehr anzutreten. Herr Herbich, der über die Hälfte seines Lebens im Gemeinderat mit großem Engagement und zeitweise auch als Bürgermeisterstellvertreter mitwirkte, hinterlässt sowohl fachlich als auch menschlich eine große Lücke im Gremium. Für sein 1989 beginnendes Engagement überreichte die Bürgermeisterin die Ehrenstele des Gemeindetages an Herbich, sowie einen Liegestuhl zum Ausruhen für seinen „Ruhestand“.