Rathaus geschlossen

Am Freitag, den 12. Juni 2020, ist das Rathaus geschlossen.
Wir bitten um Beachtung!

Mietspiegel der Gemeinde Zaisenhausen

Wer sich in Zaisenhausen über die ortsübliche Vergleichsmiete informieren möchte, kann nun den vom Gemeinderat am 28.04.2020 beschlossenen qualifizierten Mietspiegel zu Rate ziehen.

Der Mietspiegel gibt Auskunft über die ortsübliche Vergleichsmiete in Zaisenhausen gemäß § 558d Abs. 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Die ortsübliche Vergleichsmiete gibt die üblicherweise gezahlten Mieten für verschiedene Wohnungstypen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage wieder.

Fachlich ist die Erstellung des Mietspiegels in Zusammenarbeit mit den Kommunen Oberderdingen, Sulzfeld und Zaisenhausen durch das Unternehmen Analyse & Konzepte immo.consult GmbH begleitet worden. Diese erstellten die Datenerhebung und regressionsanalytische Auswertung.

Den Mietspiegel der Gemeinde Zaisenhausen können Sie hier abrufen.

Eingeschränkter Zugang sowie Öffnungszeiten Rathaus ab 11. Mai 2020

Um die Versorgung durch die öffentliche Verwaltung weiterhin aufrechterhalten zu können, ist die Gemeindeverwaltung ab 11. Mai 2020 von Montag bis Freitag geöffnet. Der Zugang ist weiterhin nur beschränkt und ausschließlich nach telefonischer Absprache möglich. Diese Maßnahmen sollen nach wie vor dazu beitragen die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.
 
Es gilt weiterhin: Bitte klären Sie Ihre Anliegen, wenn möglich, telefonisch oder per E-Mail. Ausschließlich in dringenden Fällen ist ein persönlicher Besuch möglich. Melden Sie sich für einen dringenden Besuch im Rathaus aber bitte vorher telefonisch unter Tel. 91090 oder im jeweiligen Fachamt an.
 
Bitte folgen Sie den Anweisungen von Bund und Land. Ebenso bitten wir Sie unsere Hygienehinweise zu beachten. Dazu gehören: Händewaschen und Desinfizieren direkt nach Einlass ins Rathaus, bitte kein Händeschütteln, Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten, wenn möglich Mund- und Nasenschutz tragen.
 
Die Gemeindeverwaltung bittet um Verständnis.

Projekt Steinschlange

Wer im letzten Monat durch die Zaisenhausener Straßen gelaufen ist, konnte an vielen Fenstern bunte Bilder entdecken. Die Kinder im Ort haben in einem Malwettbewerb so gezeigt, dass sie zuhause bleiben und so helfen, das Corona-Virus einzudämmen. Und sie haben uns allen durch die Bilder gute Laune geschenkt!

Und in Zaisenhausen bleibt es farbenfroh! Um die immer noch schwierige Zeit weiter bunter und schöner zu machen, hat die Grundschule Zaisenhausen das Projekt „Steinschlange“ ins Leben gerufen.
Am Eingang zum Schulhof der Grundschule Zaisenhausen soll eine kunterbunte Schlange aus Steinen entlang der Schulmauer „wachsen“.
Alle Kinder sind dazu eingeladen, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Mitmachen ist ganz einfach: Die Kindern sammeln Steine und bemalen sie. Die Steine werden dann an das Ende der Schlange gelegt, so dass der Schlangenkörper immer länger und bunter wird.

Dies ist nicht nur ein großartiges Vergnügen für die Kinder, sondern auch die Erwachsenen dürfen sich an der Farbenpracht erfreuen.

Viel Freude beim Steine finden, sammeln und bemalen!

Das Ordnungsamt informiert

Das Corona-Virus bestimmt nun seit einigen Wochen unseren Alltag. Auch in Zaisenhausen sind zwischenzeitlich Personen an Covid-19 erkrankt.

Wir stellen fest, dass Infizierte und vor allem Kontaktpersonen von Covid-19-Erkrankten nicht genau wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Deshalb möchten wir mit diesem Bericht auf die wichtigsten Punkte eingehen.

Vorgaben für Personen, die mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert sind
1.    Infizierte haben sich unverzüglich zur Absonderung in häusliche Quarantäne in ihre Wohnanschrift zu begeben, sobald sie von ihrem Arzt oder dem Gesundheitsamt Kenntnis darüber erhalten haben, dass sie mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert sind. Als infiziert gelten Personen, die positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden.

2.    Infizierten ist es während der Absonderung untersagt, ihre Wohnanschrift ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt nicht, sofern ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z.B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

3.    Die Absonderung gilt bei Infizierten in der Regel ab Auftreten der Krankheitssymptome; bei Verläufen ohne erkennbare Symptome ab Abnahme des Testabstrichs. Die Absonderung dauert mindestens 14 Tage. Sofern nach 14 Tagen noch Symptome bestehen, endet die Quarantäne erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit (nach Rücksprache mit der ärztlichen Betreuung).

4.    Infizierten ist es für die Dauer der Absonderung untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.

5.    Infizierte haben nach Bekanntwerden der Infektion bzw. Auftreten der Symptome unverzüglich ihre Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren:

a.      Infizierte haben nach Bekanntwerden der Infektion bzw. Auftreten der Symptome soweit möglich unverzüglich alle Personen über die Infektion zu informieren, mit denen ein unmittelbarer Kontakt bestand. Diese Personen nennt man Kontaktperson der Kategorie I. Für sie gelten ab dem Zeitpunkt der Information ebenfalls strenge Regelungen (siehe weiter unten im Text).

b.      Infizierte haben eine Liste über ihre Kontaktpersonen zu erstellen. Zu benennen sind alle Personen mit denen der Infizierte im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftritt der Symptome bis zum Zeitpunkt der häuslichen Absonderung bzw. bis zur Mitteilung des positiven Testergebnisses auf das Virus SARS-CoV-2 durch das Gesundheitsamt Kontakt hatte. Sollten keine Symptome vorliegen, so gilt der Zeitraum ab 48 Stunden vor Abnahme des Testabstrichs. Die Liste muss soweit möglich Vor- und Nachnamen sowie Anschrift der Kontaktperson und eine Information darüber enthalten, ob die Kontaktperson durch den Infizierten informiert werden konnte. Soweit dem Infizierten bekannt, ist ferner die Erreichbarkeit der Kontaktperson anzugeben (z.B. Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse).

c.       Infizierte haben die Liste mit den entsprechenden Kontaktpersonen unverzüglich dem Gesundheitsamt vorzulegen.

Vorgaben für Kontaktpersonen der Kategorie I

1.      Kontaktpersonen der Kategorie I haben sich unverzüglich und ohne weitere Anordnung zur Absonderung in häusliche Quarantäne in ihre Wohnadresse zu begeben, sobald sie von dem Infizierten oder dem Gesundheitsamt Kenntnis darüber erhalten, dass sie Kontaktperson der Kategorie I sind.

Kontaktpersonen der Kategorie I ist es während der Absonderung untersagt, ihre Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen. Dies gilt nicht, sofern ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leben oder Gesundheit zwingend erforderlich ist (z.B. Hausbrand, medizinischer Notfall).

Als Kontaktpersonen der Kategorie I gelten Personen, die zu einem Infizierten im Zeitraum von 48 Stunden vor Auftreten der Symptome bis 48 Stunden nach Symptomlosigkeit des Infizierten oder sofern keine Symptome vorlagen, 48 Stunden vor Abnahme des Testabstrichs oder während der Absonderung des Infizierten

-       mindestens kumulativ 15-minütigen Gesichts- ("face-to-face") Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs mit einem Infizierten hatten. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
-       direkten Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten von Infizierten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Infizierten, wie z.B. durch Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc. hatten.
-       als medizinisches Personal zu einem Infizierten im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung mit weniger als zwei Meter Abstand Kontakt hatte, ohne dabei Schutzausrüstung zu tragen.

2.      Die Absonderung gilt bei Kontaktpersonen der Kategorie I ab dem letzten Kontakt zu der infizierten Person. Die Absonderung dauert mindestens 14 Tage. Sofern nach 14 Tagen noch Symptome bestehen, endet die Quarantäne erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit (nach Rücksprache mit der ärztlichen Betreuung).

Bei Kontaktpersonen der Kategorie I, die mit dem Infizierten in einer Haushaltsgemeinschaft leben gelten besondere Bestimmungen: Demnach gilt für die gesamte Haushaltsgemeinschaft (Infizierte und Kontaktpersonen) eine gemeinsame 14-tägige Quarantäne. Sofern eine weitere Person der Haushaltsgemeinschaft in dieser Zeit nachweislich erkrankt oder Symptome zeigt, verlängert sich die Quarantäne von diesem Zeitpunkt an für die bisher nicht infizierten Mitglieder der Haushaltsgemeinschaft einschließlich der neu erkrankten Person um weitere 14 Tage und endet erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit.  

3.      Kontaktpersonen der Kategorie I ist es für die Dauer der Absonderung untersagt, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Haushalt angehören.

Allgemeine Hinweise
-     Infizierte haben im Haushalt nach Möglichkeit eine zeitliche und räumliche Trennung von den anderen Haushaltsmitgliedern einzuhalten. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Infizierten sich in einem anderen Raum als die anderen Haushaltsmitglieder aufhalten.

-     Sollten Sie Symptome entwickeln, kontaktieren Sie unverzüglich das Gesundheitsamt oder Ihren Hausarzt.

-     Sollten Sie ärztliche Hilfe benötigen, informieren Sie vorab und beim Kontakt mit medizinischem Personal die jeweilige Person, dass Sie positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden bzw. eine Kontaktperson einer Person sind, die mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infiziert ist.

-     Ist ein persönlicher Kontakt mit anderen Personen unumgänglich, beispielsweise aufgrund eines medizinischen Notfalls, haben Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie I die anderen Personen vorab ausdrücklich über das (mögliche) Vorliegen einer Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 zu informieren. Bei einem unumgänglichen persönlichen Kontakt mit anderen Personen haben Infizierte sofern möglich einen Mund-Nasen-Schutz (Mindeststandard FFP1) enganliegend zu tragen. Ist ein solcher nicht verfügbar, hat der Infizierte die Mund-Nasen-Partie mit Stoff (z.B. einem Schal oder einem Halstuch) abzudecken. Zusätzlich sollte sofern möglich einen Mindestabstand von zwei Metern zu der anderen Person gewahrt werden.

-     Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie anschließend sofort entsorgen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife und vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund.

Personalwechsel in der Gemeindeverwaltung Zaisenhausen

Seit dem 1. Oktober 2016 war Herr Simon Ebert in der Gemeinde in den Bereichen Haupt- und Ordnungsamt tätig und war für viele Aufgabenbereiche Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. Nun verlässt Herr Ebert die Gemeinde Zaisenhausen, um sich beruflich weiterzuentwickeln und neuen Herausforderungen zu stellen. Wir wünschen Herrn Ebert für seinen Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Zaisenhausen für Förderprojekt „Natur nah dran“ ausgewählt – bald blüht es für Wildbienen und Schmetterlinge

Gemeinde legt mit NABU und Land innerörtliche Blühflächen an / Für mehr biologische Vielfalt, gegen das Insektensterben

Stuttgart/Zaisenhausen – Erfolgreich beworben: Für das Förderprojekt „Natur nah dran“ konnte sich Zaisenhausen einen der begehrten Plätze für 2020 sichern. Die Gemeinde wird nun, zusammen mit dem NABU und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM), einen Teil ihrer Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandeln. „Die Gemeinde Zaisenhausen möchte aus zahlreichen Rasenflächen Wiesen mit Wildblumen und Wildstauden machen. Dazu hat sie ein überzeugendes Konzept und auch schon konkrete Vorschläge zur Umgestaltung eingereicht“, berichtet Carolin de Mattia vom NABU Baden-Württemberg. „Wir gratulieren und freuen uns darauf, die Vorschläge gemeinsam umzusetzen.“

73 Bewerbungen waren beim NABU für das Projektjahr 2020 eingegangen – so viele, wie nie zuvor. Aus diesen wählte die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Städtetag, Gemeindetag, UM und NABU, 15 Städte und Gemeinden aus. Diese werden bei der naturnahen Umgestaltung von jeweils bis zu fünf Flächen unterstützt. „Die Auswahl der Kommunen fiel uns dabei nicht leicht, da alle Standorte von mehr Wildblumenwiesen und Wildstaudenflächen profitieren würden“, sagt Carolin de Mattia.

Die Gemeinde Zaisenhausen plant, an folgenden Stellen Flächen umzuwandeln: Verkehrsinsel im Neubaugebiet, Vorplatz der Gemeindekelter, Grünstreifen am Kohlbach, westliche Ortsausfahrt, Ortsausgang Richtung Sulzfeld.

Insekten wie die Blauschillernde Sandbiene oder der Schachbrettfalter benötigen dringend neuen Lebensraum. Der fortschreitende Rückgang ihrer Bestände rückt immer mehr in den Blick von Öffentlichkeit und Kommunen. Das zeigt auch das große Interesse an „Natur nah dran“. Schließlich bietet der Siedlungsbereich ein erhebliches Potential: In allen Städten und Gemeinden gibt es Grünstreifen, Verkehrsinseln oder Brachflächen, die mit den passenden Wildpflanzen zu blühenden Biotopen werden können. Die im Rahmen des Projekts umgestalteten Flächen sollen auch als positives Beispiel dienen und zur Nachahmung anregen.

Fünf zusätzliche Kommunen gefördert

Von 2016 bis 2020 werden im Zuge des Projekts „Natur nah dran“ jährlich zehn Kommunen gefördert. Dieses Jahr wurden 5 zusätzliche Förderplätze an Städte und Gemeinden vergeben, die sich zum Teil schon mehrfach beworben und dabei von der Jury ebenfalls sehr gute Bewertungen erhalten hatten, aber knapp nicht unter die ersten zehn gekommen waren. Mit jeweils drei zusätzlichen Förderplätzen in den Jahren 2018 und 2019 können damit durch das Projekt insgesamt 61 Kommunen unterstützt werden. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro. In der Summe enthalten sind unter anderem Workshops für kommunale Bedienstete sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Für die Förderung im Rahmen von „Natur nah dran“ 2020 wurden ausgewählt:

·         Regierungsbezirk Freiburg: Achern, Emmendingen, Görwihl, Neuenburg am Rhein

·         Regierungsbezirk Karlsruhe: Horb am Neckar, Karlsbad, Zaisenhausen

·         Regierungsbezirk Stuttgart: Künzelsau, Marbach, Neckarsulm, Renningen, Waldenbuch

·         Regierungsbezirk Tübingen: Baindt, Dornstadt, Ostrach

 Hintergrund:

Mit „Natur nah dran“ möchten NABU und UM Städte und Gemeinden mit Rat und Tat dabei unterstützen, Grünflächen im Sinne der Biodiversität umzugestalten. Das Land Baden-Württemberg hat 2013 die Naturschutzstrategie verabschiedet, in der unter anderem das Ziel festgeschrieben ist, die biologische Vielfalt in Kommunen zu fördern. In diesem Rahmen hat der NABU-Landesverband, gefördert durch das UM, das Projekt „Natur nah dran“ gestartet. Der Gemeinde- und der Städtetag Baden-Württemberg unterstützen das Projekt.

 


Impressionen Kinderfasching

Am Freitag den 21. Februar 2020 fand der jährliche Kinderfasching statt. Auch in diesem Jahr gab es dank des Familienzentrums ein abwechslungsreiches Programm. So sorgte unter anderem der Clown Benji für viel Freude bei den Besuchern. Als Andenken an diesen sehr gelungenen Tag durfte jedes Kind ein Luftballontier nach eigenen Wünschen mitnehmen.

Baulandentwicklung „Flurscheide III“ in Zaisenhausen

In den letzten Monaten ist auf der ca. 5 ha großen Fläche die Erschließung des neuen Gewerbegebietes „Flurscheide III“ vorangeschritten.

Die Entwässerung wurde im Trennsystem realisiert, der Anschluss an das bestehende Wasserversorgungsnetz der Gemeinde Zaisenhausen ist durch eine Ringleitung erfolgt, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Das neue Gewerbegebiet kann nun durch eine neue Abbiegespur von der Landesstraße 618 aus kommend erreicht werden. Ein weiterer Straßenanschluss ist durch das bestehende Gewerbegebiet gegeben.

Im Frühjahr 2020 stehen der Straßenendausbau und die Markierung der Fahrbahnen an.

In einem Teilbereich der Baulandentwicklung werden in den kommenden Monaten archäologische Ausgrabungen stattfinden, um das öffentliche Erhaltungsinteresse von Befunden und Funden für künftige Generationen zu sichern.

Mit dem Abschluss der Erschließungsarbeiten durch die Firma Klaus Reimold GmbH ist der Grundstein für das ca. 5 ha große Gewerbegebiet bis zum Sommer 2020 gelegt, sodass voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte, nach Abschluss der Verfahren und Erschließungsarbeiten, mit den Hochbaumaßnahmen begonnen werden kann.

Die Gemeinde Zaisenhausen hat die LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (KE) zusätzlich als Erschließungsträger beauftragt, die Projektsteuerung für den Bau der äußeren Erschließungsanlagen - Regenrückhaltebecken und Regenklärbecken – zu übernehmen. Zur Behandlung des anfallenden Niederschlagswassers wurden seitens der Bioplan Ingenieurgesellschaft mbH in den letzten Monaten die Regenwasserbehandlungsanlagen geplant. Die Durchführung der Baumaßnahme soll im Frühsommer 2020 starten.

Rekordsumme: 92,8 Millionen Euro für 146 Breitband-Projekte

Insgesamt 146 Breitband-Projekte für die digitale Infrastruktur von Baden-Württemberg konnten bewilligt werden. Digitalisierungsminister Thomas Strobl übergab die Förderbescheide mit der Rekordsumme von 92,8 Millionen Euro an 63 Zuwendungsempfänger in 28 Stadt- und Landkreisen.

 „Unsere Kommunen geben Gas, die digitale Infrastruktur für ihre Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbe, Schulen und Krankenhäuser wesentlich zu verbessern. Wir als Land stehen dabei tatkräftig an ihrer Seite. Heute stellen wir bei dieser Übergaberunde die bislang höchste Fördersumme bereit. Wir haben beim Breitbandausbau den Turbo eingelegt – das zeigt unsere heutige Rekordfördersumme von fast 93 Millionen Euro“, betonte Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Freitag, 7. Februar 2020, bei der Übergabe von Breitband-Förderbescheiden in Stuttgart.

Unter den Kommunen, die eine Förderung erhalten haben, war auch die Gemeinde Zaisenhausen vertreten. Sie erhielt eine Förderung in Höhe von 140.000 Euro. Diese Summe ist dafür gedacht, dass auch zu den landwirtschaftlichen Höfen schnelle Internetleitungen verlegt werden können.

Bewilligt wurden insgesamt 146 Förderanträge mit einem Volumen von 92,8 Millionen Euro: ein Rekord. Damit wurden heute auf einmal so viele Breitbandmittel gewährt wie noch nie zuvor. Insgesamt profitierten 63 Zuwendungsempfänger in 28 Stadt- und Landkreisen. Drei Landkreise werden beim Breitbandausbau diesmal sogar mit jeweils zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt: die Landkreise Schwäbisch Hall, Biberach und der Neckar-Odenwald-Kreis. „Das Land ergänzt den Ausbau der privaten Telekommunikationsunternehmen dort, wo der Markt nicht funktioniert. Bis 2021 investieren wir insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in die digitale Infrastruktur – das ist eine gewaltige Summe und mehr als jede Regierung vor uns investiert hat“, erklärte Digitalisierungsminister Thomas Strobl.

Kleine Feierstunde anlässlich des 70. Geburtstags von Altbürgermeister Wolfgang Bratzel

Anlässlich des 70. Geburtstags von Herrn Bürgermeister a. D. Wolfgang Bratzel veranstaltete die Gemeindeverwaltung Zaisenhausen einen Überraschungsempfang im Kögelhaus. Wolfgang Bratzel war sichtlich überrascht und erfreut als Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle ihm herzlich im Namen der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats gratulierte. Auch freute er sich, dass einige seiner Weggefährten als Gäste gekommen waren. Darunter der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel sowie die Bürgermeisterkollegen und -kollegin der umliegenden Gemeinden aus Bratzels aktiver Zeit. In gemütlicher Runde verbrachten Jubilar und Gäste einen schönen Nachmittag.

Seniorenfrühstück 2019

Gut 50 Seniorinnen und Senioren folgten am vergangenen Mittwoch der Einladung von Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle zum Weihnachtsfrühstück im Ratssaal. Zu Beginn begrüßte die Bürgermeisterin alle Anwesenden und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Anschließend durften sich die Senioren an der reichlichen Frühstücksauswahl bedienen. Nach dem Frühstück erschien die gesamte Grundschule, um Weihnachtslieder und Gedichte vorzutragen. Im Anschluss präsentierte Jürgen Steinbach ein Video mit vielen Momenten aus dem zurückliegenden Jahr sowie Eindrücken aus längst vergangenen Zeiten. Gegen Ende trug Verwaltungsmitarbeiterin Rita Finkbeiner ein Weihnachtsgedicht vor.

Zum Abschied wünschte die Bürgermeisterin allen Anwesenden eine friedvolle Adventszeit und ein harmonisches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das Jahr 2020.

Drei Ehrungen und eine Verabschiedung langjähriger Gemeinderäte

Die Gemeinderatssitzung vom 16. Juli 2019 war geprägt von Danksagungen und vielen persönlichen Worten, die an die langjährigen Gemeinderäte Hartmut Hensgen, Eckbert Pfeil und Klaus Herbich gerichtet waren. Sowohl Herr Hensgen als auch Herr Pfeil wurden für ihr 25-jähriges Engagement im Gremium mit der Ehrenstehle des Gemeindetags geehrt. Herr Hensgen, der seit 1994 immer ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde hat und als Sprachrohr der „Bürgerliste“ stets die Verwaltung zurecht „gelöchert“ hat, zeichnet sich vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung aus. Herr Pfeil, dessen enormes Sach- und Fachwissen sehr von der Bürgermeisterin geschätzt wird, kämpft ebenfalls seit 1994 wie ein Löwe um Entscheidungen, bleibt dabei aber stets kompromissbereit.
Der dritte langjährige Gemeinderat, Klaus Herbich, hat sich nach 30-jähriger Gemeinderatstätigkeit dazu entschieden, bei der vergangen Kommunalwahl nicht mehr anzutreten. Herr Herbich, der über die Hälfte seines Lebens im Gemeinderat mit großem Engagement und zeitweise auch als Bürgermeisterstellvertreter mitwirkte, hinterlässt sowohl fachlich als auch menschlich eine große Lücke im Gremium. Für sein 1989 beginnendes Engagement überreichte die Bürgermeisterin die Ehrenstele des Gemeindetages an Herbich, sowie einen Liegestuhl zum Ausruhen für seinen „Ruhestand“.