Öffentliche Bekanntmachung Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Siedlerstraße 13“ - Öffentliche Auslegung gem. § 3 Abs. 2 BauGB

Der Gemeinderat der Gemeinde Zaisenhausen hat am 16.07.2019 in öffentlicher Sitzung dem Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Siedlerstraße 13“ in Zaisenhausen in der Fassung vom 28.05.2019 zugestimmt und die Offenlage nach § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen. Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt.
Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist der Neubau einer Reihenhausanlage mit fünf Wohneinheiten und einem Heizhaus. Für den Planbereich ist der Planentwurf vom 28.05.2019/19.09.2019 maßgebend. Er ist hier unmaßstäblich dargestellt.

 Der Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Siedlerstraße 13“ einschließlich Begründung und artenschutzrechtlicher Einschätzung liegt
vom 15.11.2019 bis einschließlich 09.12.2019
im Rathaus Zaisenhausen, Hauptstraße 97, Bürgersaal, öffentlich aus und kann während der üblichen Sprechzeiten
Montag bis Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr
Montag und Donnerstag: 14.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag: 14.00 bis 18.00 Uhr
eingesehen werden.

Er ist auch hier einzusehen:

Entwurf

Begründung

Artenschutzrechtliche Ortsbegehung


Während dieser Auslegungsfrist können bei der Gemeinde Zaisenhausen, Zimmer 6, Hauptstraße 97, 75059 Zaisenhausen, Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift vorgetragen werden. Nicht fristgerecht eingegangene Stellungnahmen können gem. § 4a BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist. Darüber hinaus ist ein späterer Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) gegen den Bebauungsplan (Durchführung eines gerichtlichen Normenkontrollverfahrens) unzulässig, soweit mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen dieser Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.
Im Zusammenhang mit dem Datenschutz weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass ein Bebauungsplanverfahren ein öffentliches Verfahren ist und daher in der Regel alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden, sofern sich nicht aus der Art der Einwände oder der betroffenen Personen ausdrückliche oder offensichtliche Einschränkungen ergeben. Soll eine Stellungnahme nur anonym behandelt werden, ist dies auf derselben eindeutig zu vermerken.


Zaisenhausen, den 04.11.2019
gez. Cathrin Wöhrle, Bürgermeisterin

Eröffnung des neuen smarten historischen Rundgangs am 31.10.2019, 17:00 Uhr

Nach intensiver Arbeit ist der neue Historische Rundgang fertiggestellt. Ein besonderes Highlight: Mit Hilfe des Smartphones werden die Geschichten auf den Tafeln lebendig. Zur Eröffnung haben Sie am Donnerstag, den 31. Oktober 2019 um 17 Uhr beginnend am Bahnhof die Gelegenheit, das Zaisenhausen einer früheren Zeit kennenzulernen. Freuen Sie sich auf einen gemeinsamen Spaziergang unter der Leitung von Hartmut Hensgen, der in Unterstützung vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger die Neuauflage erarbeitete. Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle freut sich auf Ihr Kommen.

Halloween am Donnerstag, 31.10.2019 von 16:00 - 22:00 Uhr auf dem Dorfplatz...

...mit leckerem Essen, warmen Getränken und Programm für Kinder von 16 - 20:00 Uhr

Neue Verwaltungspraktikantin

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Zaisenhausen,

ich heiße Sophia Kastner, bin 20 Jahre alt und komme aus Diefenbach. Im Rahmen des Studiums „Public Management“ an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl werde ich hier bei Ihnen auf dem Rathaus in Zaisenhausen mein dreimonatiges Praktikum absolvieren. Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin gespannt, was mich erwarten wird.

Viele Grüße

Sophia Kastner

Pflege des Friedhofs durch Dienstagswanderer

Am 03. September 2019 kümmerte sich die Wandergruppe der Dienstagswanderer darum, dass unser Friedhof wieder auf Vordermann gebracht wird. Zusammen mit den Mitarbeitern des Bauhofs wurden die Grünflächen auf dem Gelände gepflegt. Unter strahlendem Sonnenschein wurde gesägt, geschnitten, gerecht und gefegt. Nach getaner Arbeit konnten sich die fleißigen Helfer bei einem gemeinsamen Essen und in gemütlicher Runde über die Ergebnisse ihrer Arbeit austauschen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich eingebracht haben! Das Ergebnis ist bemerkenswert!

Neue Praktikantin im Rathaus

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Zaisenhausen,

mein Name ist Lara Härdle. Ich bin 24 Jahre alt und komme aus Bruchsal-Heidelsheim. Im Rahmen meines Studiums „Public Management“ an der Hochschule Kehl darf ich mein 6-monatiges Einführungspraktikum in Ihrer Gemeinde absolvieren. Ich freue mich auf meine Zeit hier und bin gespannt, welche Aufgaben mich erwarten.

Viele Grüße
Lara Härdle

Drei Ehrungen und eine Verabschiedung langjähriger Gemeinderäte

Die Gemeinderatssitzung vom 16. Juli 2019 war geprägt von Danksagungen und vielen persönlichen Worten, die an die langjährigen Gemeinderäte Hartmut Hensgen, Eckbert Pfeil und Klaus Herbich gerichtet waren. Sowohl Herr Hensgen als auch Herr Pfeil wurden für ihr 25-jähriges Engagement im Gremium mit der Ehrenstehle des Gemeindetags geehrt. Herr Hensgen, der seit 1994 immer ein offenes Ohr für die Bürger der Gemeinde hat und als Sprachrohr der „Bürgerliste“ stets die Verwaltung zurecht „gelöchert“ hat, zeichnet sich vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung aus. Herr Pfeil, dessen enormes Sach- und Fachwissen sehr von der Bürgermeisterin geschätzt wird, kämpft ebenfalls seit 1994 wie ein Löwe um Entscheidungen, bleibt dabei aber stets kompromissbereit.
Der dritte langjährige Gemeinderat, Klaus Herbich, hat sich nach 30-jähriger Gemeinderatstätigkeit dazu entschieden, bei der vergangen Kommunalwahl nicht mehr anzutreten. Herr Herbich, der über die Hälfte seines Lebens im Gemeinderat mit großem Engagement und zeitweise auch als Bürgermeisterstellvertreter mitwirkte, hinterlässt sowohl fachlich als auch menschlich eine große Lücke im Gremium. Für sein 1989 beginnendes Engagement überreichte die Bürgermeisterin die Ehrenstele des Gemeindetages an Herbich, sowie einen Liegestuhl zum Ausruhen für seinen „Ruhestand“.

Rückblick auf das erste Dorfplatzfest der Gemeinde Zaisenhausen

Am Wochenende vom 20. – 22. Juli 2019 wurde in Zaisenhausen gefeiert. Die Einweihung des neuen Dorfplatzes als ersten Bauabschnitt des Entwicklungskonzepts „Zaisenhausen 2030“ nutzte man als Anlass, dies im Rahmen eines Dorfplatzfestes gebührend zu feiern. Drei Tage lang, bei nahezu fast perfekten Wetterbedingungen, zeigte der neue Dorfplatz, dass er fortan nicht nur als Parkplatz dient, sondern auch als Veranstaltungsfläche.
Musikalische Beiträge lieferten sowohl verschiedene Musikvereine aus der Region als auch die Kindergartenkinder des evangelischen Kindergartens sowie der Kinderliedermacher Dirk Knauer mit seiner Band DIRK & wir, der tatkräftig von einigen Grundschulkindern aus Zaisenhausen unterstützt wurde. Außerdem brachten die Party-Bands 7 DICE und neun.live  am Samstagabend die Menge zum Toben.
Doch nicht nur musikalisch konnte einiges geboten werden. Auch die kulinarischen Angebote bestachen durch ihre Vielfalt: so hatte man die Auswahl zwischen beispielsweise Gin oder Sommerbowle, Pizza oder Pulled Pork. Zudem bot der Eiswagen stets eine leckere Abkühlung bei den heißen Temperaturen.
Für die jüngeren Festbesucher stand neben einer Hüpfburg, einem Ballonkünstler und vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten auch die Preisverleihung des Mal- und Bastelwettbewerbs „Mein liebster Dorfplatz“ auf dem Programm. Hierbei durften die Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren zuvor ihren perfekten Dorfplatz künstlerisch gestalten.


Zusammenfassend war das erste Dorfplatzfest der Gemeinde Zaisenhausen eine rundum gelungene Veranstaltung für Jung & Alt, die ohne die Zusammenarbeit und der Unterstützung durch die Vereine und den Teilnehmern nicht so erfolgreich verlaufen wäre. Im Namen der Verwaltung hier nochmal ein herzliches Dankeschön nicht nur an die Festteilnehmer, sondern auch an alle Besucher und Besucherinnen, die gemeinsam mit uns an diesem Wochenende gefeiert haben.

 

Neue Verwaltungspraktikantin im Rathaus

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Zaisenhausen,

ich heiße Annalena Bender, bin 20 Jahre alt und komme aus Forst. Im Moment studiere ich an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl den Studiengang „Public Management“. Im Rahmen meiner ersten Praxisphase unterstütze ich in den nächsten drei Monaten die Kämmerei der Gemeinde Zaisenhausen. Ich freue mich auf die Arbeit hier und bin gespannt, welche Aufgaben ich erledigen darf.

 

Viele Grüße

Annalena Bender

Eiswagen in Zaisenhausen

Schnelleres­ Internet ­im ­Gewerbegebiet ­Zaisenhausen ­– Firma ­Wastec ­macht ­den ­Anfang

Der Ausbau des unterversorgten Breitband-Internet-Bereiches im Gewerbegebiet in Zaisenhausen ist erfolgreich abgeschlossen und konnte mit einer offiziellen Feier am 27.05.2019 bei der Firma Wastec eingeweiht werden. Dieser zukunftsorientierte Fortschritt wurde gemeinsam mit Landrat Christoph Schnaudigel und weiteren zahlreichen Gästen gefeiert.

Nach der Begrüßung der Gäste ging Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle auf die Entwicklung der Digitalisierung ein, die sich in den letzten Jahren mit Lichtgeschwindigkeit weiterentwickelt hat. Die Verfügbarkeit eines schnellen Netzes ist die Basis für eine moderne Informationsgesellschaft. Gemeinden müssen sich für die Zukunft rüsten, um den Unternehmen und Einwohnern die bestmögliche Versorgung zu bieten. Der Landkreis Karlsruhe hat das Thema Glasfaserausbau selbst in die Hand genommen und eine eigene Strategie entwickelt. Bürgermeisterin Wöhrle ist stolz, als kleinste Gemeinde im Landkreis ein solches Projekt realisiert zu haben. Zaisenhausen positioniert sich damit hervorragend für die kommunikationsgestützte Zukunft. Dank der höheren Bandbreiten ist der Einsatz modernster Technik jetzt und in Zukunft möglich.
Realisiert werden konnte dies jedoch nur durch die gute Zusammenarbeit von Landkreis und Kommunen, wofür Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle sich besonders bei Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bedankte. In seinem Grußwort führte dieser aus, dass in einigen Jahren die derzeitig verfügbare Bandbreite nicht mehr ausreichen werde. Das Glasfaser sei unumgänglich, um den Unternehmen die notwendigen Voraussetzungen für die Zukunft zu bieten. Ohne die Fördermittel des Landes könne der Ausbau durch Landkreis und Gemeinden nicht realisiert werden. Die Gesamtkosten für den Ausbau des schnellen Internets im Gewerbegebiet belaufen sich auf rund 350 000 Euro. Die Maßnahme wurde mit 150 000 Euro aus Landesmitteln gefördert. Der erste Betrieb, der in Zaisenhausen durch den Betreiber Inexio versorgt wird, ist die Firma Wastec.

Auch in Zukunft wird das Hochgeschwindigkeitsdatennetz in Zaisenhausen weiter entwickelt. Als nächste Maßnahme erfolgt der innerörtliche Ausbau vom Bahnhof über den Südweg, bis hin zum Rathaus.

Spatenstich zur Erweiterung des Gewerbegebiets – Flurscheide III

Am vergangenen Donnerstag konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle bei strahlendem Sonnenschein Vertreter des Gemeinderates, die beteiligten Stadtplaner und die Baufirma sowie Anwohner als auch Vertreter der angrenzenden Firmen zum symbolischen Spatenstich zur „Flurscheide III“ begrüßen.
Nach der Begrüßung der Anwesenden ging Bürgermeisterin Wöhrle in ihrer Ansprache auf den Planungsprozess ein. Sie führte aus, dass der Grundsatzbeschluss zur Erweiterung des Gewerbegebietes am 24. März 2015 im Gemeinderat gefasst worden ist, Überlegungen und sogar konkrete Planungen aber bereits schon um die Jahrtausendwende stattgefunden haben. Aufgrund der Wirtschaftskrise entschloss man sich jedoch damals gegen eine Erweiterung. Weiter führte sie aus, dass in den vergangenen zwei Jahrzehnten einige Vorschriften hinzugekommen sind, sodass die ursprünglichen Planunterlagen nicht wieder verwendet werden konnten und somit das gesamte Verfahren neu aufgerollt werden musste. Hierzu holte sich die Gemeinde Unterstützung von der LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH (kurz KE), die die Gemeinde als Erschließungsträger beauftragte. Nachdem der Bebauungsplan aufgestellt und im August 2018 rechtskräftig wurde begann die KE mit der Ausschreibung der Erschließungstätigkeiten, woraufhin die Firma Klaus Reimold GmbH aus Gemmingen den Auftrag als günstigster Anbieter zugesprochen bekam. Insgesamt werden 5 Hektar erschlossen, sodass das Gewerbegebiet mit der dritten Erweiterung auf 15 Hektar anwächst. Fünf Eigentümer haben sich bereits im Vorfeld dazu entschlossen, Kostenübernahmevereinbarungen mit der KE zu schließen und sich ein Grundstück zuteilen zu lassen. Die restlichen sechs Grundstücke gehen nach der Erschließung an die Gemeinde. Die Bausumme wird auf ca. 2 Millionen Euro netto geschätzt. Die Erschließungsarbeiten sollen bis ins Frühjahr 2020 andauern. Frau Wöhrle bedankte sich bei allen am Verfahren beteiligten Personen, vor allem aber Frau Rebecca Frey von der KE, die das Projekt betreut, Herrn Schmidt von der BIOPLAN Ingenieursgesellschaft, Herrn Dr. Neureither vom Vermessungsbüro Schwing & Dr. Neureither sowie Herrn Weißert von der Gemeindeverwaltung, der dieses Projekt von Anfang an betreut hat. Des Weiteren bedankte sich Frau Wöhrle bei allen Betroffenen der Erschließung für ihr Verständnis über die Unannehmlichkeiten während der Bauphase sowie für die Kooperation und Beteiligung im gesamten Verfahren. Im Anschluss richteten Frau Frey von der KE sowie Herr Schmidt von BIOPLAN noch ein Grußwort an die Anwesenden.

BürgermeisterWandern - eine gelungene Veranstaltung

Am 7. April 2019 fand zum ersten Mal das BürgermeisterWandern anlässlich der neuen einheitlichen Wanderwegbeschilderung im Gebiet Kraichgau-Stromberg statt. Das Ergebnis einer fast vierjährigen Planung und Umsetzung umfasst insgesamt etwa 190 Rundwanderwege auf einer Strecke von ca. 1.000 Kilometern, die durch sämtliche Gemeinden im Land der 1.000 Hügeln führen. Auch durch die Gemarkung Zaisenhausen verläuft eine ca. 10 Kilometer lange Strecke, die teilweise am 7. April von vielen Interessenten und Wanderlustigen gemeinsam mit der Bürgermeisterin Frau Cathrin Wöhrle bewandert wurde. Unter der kompetenten Anleitung von den Herren Gottfried Nerpel und Franz Stoffel vom Wanderverein Zaisenhausen wurde die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein durch die schönen Felder und Wege geführt und dabei auf viele Besonderheiten aufmerksam gemacht. Auch für das leibliche Wohl wurde dank der umfangreichen und hilfsbereiten Unterstützung durch den Wanderverein bestens gesorgt. In Zusammenarbeit mit dem Jugendrat von Zaisenhausen konnte zudem eine Kinderbetreuung angeboten werden, die selbstgebackenes Stockbrot und Bastelarbeiten umschloss.

Das BürgermeisterWandern in Zaisenhausen lässt sich somit als eine durchweg gelungene Veranstaltung deklarieren, die unter besten Wetterbedingungen wieder die schönste Seite des Kraichgaus zum Vorschein brachte.

1. Spatenstich zur "Neuen Ortsmitte"

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle am Donnerstagvormittag zum ersten Spatenstich des Bauprojektes „Neue Ortsmitte“ Gemeinderäte, die beteiligten Stadtplaner und Landschaftsarchitekten, Baufirmen sowie Anwohner begrüßen. 

In ihrer Ansprache ging Wöhrle auf den Planungsprozess bis zum Beginn der Baumaßnahme ein: Begonnen hat alles mit dem Gemeindeentwicklungskonzept „Zaisenhausen 2030“, in dem die Wünsche und Interessen der Einwohner intensiv abgefragt wurden. Nach einer repräsentativen Umfrage und einem Einwohnercafé zum Thema kristallisierte sich sehr deutlich der Wunsch nach einer wahrnehmbaren Ortsmitte heraus, einem Treffpunkt für alle. Vertieft wurden die Vorstellungen in einer Planungswerkstatt der Einwohnerschaft zur „Neuen Ortsmitte“. Ging man anfangs beim Gedanken an die neue Begegnungsstätte noch alleine vom Farrenstallareal aus, welches nun den ersten Bauabschnitt bildet, so nahm das Gesamtprojekt immer größere Dimensionen an, bis letztlich in der Vorstellung ein komplett neues Bild vom Ortsmittelpunkt Zaisenhausens entstand. Ein Planungswettbewerb visualisierte anhand unterschiedlichster Modelle von renommierten Planungsbüros, wie das Herz von Zaisenhausen künftig aussehen könnte. Die Fachjury prämierte unter zehn Entwürfen das Büro Dauner, Rommel, Schalk Architekten mit dem 1. Preis, der Gemeinderat bestätigte dies mit einem entsprechenden Beschluss. Nach der Feinplanung entsteht nun der erste Bauabschnitt mit einem Funktionalen gepflasterten Bereich, der tagsüber zum Parken und am Wochenende als Festplatz genutzt werden kann. Pflanztröge sorgen für eine ansprechende Optik, Versorgungsstationen an allen vier Ecken des Platzes für unkomplizierte Festabläufe. Vorrichtungen für große Marktschirme ermöglichen eine Beschattung bei Festivitäten an heißen Tagen. Im weiter hinten liegenden Grünbereich entsteht eine 33 Meter lange Pergola mit Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einlädt. Ein Wasserspiel für Kinder sorgt für Abkühlung an heißen Tagen. Der alte Nussbaum, welcher erhalten wird, kann ebenfalls als natürlicher Schattenspender fungieren. Ein geschwungener Weg bildet die Verbindung zum „Südweg“, welcher ebenfalls noch in diesem Jahr saniert wird. Im Zuge der Baumaßnahme schreitet auch der Breitbandausbau des Landkreises Karlsruhe und der Gemeinde weiter voran. Das sogenannte Backbone wird durch den Platz bis zum Rathaus verlegt.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Dafür erhält die Gemeinde ca. 60 Prozent Zuschuss vom Programm zur Städtebauförderung „Soziale Stadt“. 

Bürgermeisterin Wöhrle bedanke sich bei der Einwohnerschaft für die rege Beteiligung am Planungsprozess sowie beim Gemeinderat für die konstruktive Zusammenarbeit. Sie wünscht eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den Planern Tilman Schalk und Stefan Link sowie den ausführenden Unternehmen. Wöhrle warb um das Verständnis der Anwohner für die Unannehmlichkeiten, die die Baustelle mit sich führen wird. Am Wochenende des 20.07.2019 wird der Platz mit einem großen Dorffest freigegeben.

Eheschließungen in Zaisenhausen auch samstags an zwei Terminen im Jahr möglich

Im Jahr 2019 bieten wir Samstagstrauungen am 29.06.2019 und 14.09.2019 an.

Die Termine für Samstagstrauungen im Jahr 2020 sind am 20.06.2020 und 12.09.2020. Sollten Sie einen Wunschtermin haben, teilen Sie uns diesen gerne frühzeitig mit, sobald Sie mit Ihren Planungen beginnen.

Rechtlich ist die Anmeldung der Eheschließung mit allen erforderlichen Unterlagen frühestens 6 Monate vor dem Trauungstermin möglich. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass für Trauungen außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten entsprechend der gesetzlichen Regelungen - über die Kosten der Anmeldung zur Eheschließung hinaus -  eine Zusatzgebühr anfällt.

Fragen in diesem Zusammenhang beantwortet Ihnen gerne Frau Grath (Tel. 07258/9109-60 / Mail: ordnungsamt@zaisenhausen.de).

Landkreis erhält 62.010 Euro für den Ausbau des Breitbandnetzes in Zaisenhausen

Am vergangenen Freitag, dem 22. Februar 2019, fand im Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg die erste Förderbescheidsübergabe für das Jahr 2019 statt.     
Digitalisierungsminister Thomas Strobl: „Wir investieren massiv in den Ausbau des schnellen Internets. Mit unserer neuen Förderungspolitik sorgen wir jetzt auch dafür, dass das Geld aus Berlin bei uns in Baden-Württemberg ankommt!“

Der Landkreis Karlsruhe erhielt einen Förderbescheid in Höhe von knapp 285.000 Euro. Hiervon entfallen 62.010 Euro auf die Erweiterung des Backbonenetzes in Zaisenhausen zu dem Übergabepunkt im Ortskern am Rathaus. Zwei der drei bewilligten Maßnahmen sehen den Anschluss von Schulen an das kommunale Glasfasernetz vor. Für die Gemeinde Oberderdingen erhält der Landkreis 36.387 Euro für den Anschluss der Leopold-Feigenbutz-Realschule. Den Anschluss des Schulzentrums sowie der schulsportlichen Einrichtung der Gemeinde Karlsbad wird mit 186.276 Euro gefördert. "Die Förderzusagen für die vorgesehenen Schulanbindungen unterstützen den Landkreis Karlsruhe, seine Digitalisierungsoffensive insbesondere auch an den Schulen voranzubringen", sagte Landrat Dr. Schnaudigel.

Die Investitionen in die Breitbandinfrastruktur spiegeln sich auch in den aktuellen Daten zur Breitbandverfügbarkeit wider. Bei der bundesweiten Erhebung zur Jahresmitte 2018 ist für über 83 Prozent aller Haushalte ein Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das ist eine Verbesserung von elf Prozentpunkten gegenüber Mitte 2016. Mehr als 92 Prozent des Landes verfügen über eine Download-Geschwindigkeit von 16 Mbit pro Sekunde. Spitzen-Übertragungswerte werden bei über 68 Prozent der Haushalte erreicht, hier sind Internetverbindungen mit Downloadraten von mehr als 100 Mbit pro Sekunde verfügbar.

 

Einweihung der Bahnhofstraße

Nach einer Bauzeit von sieben Monaten wurden am 13. November 2018 die neu sanierte Bahnhofstraße und der umgestaltete Bahnhofsvorplatz feierlich eingeweiht.
Viele Gemeinderäte, Anwohner, interessierte Einwohner sowie die beteiligten Firmen zur Realisierung der Großbaumaßnahme konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle begrüßen.
In ihrer Ansprache hob sie hervor, wie zufrieden sie mit dem Ergebnis sei und dass es ihre Erwartungen sogar bei Weitem übertroffen hätte.
Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 700. 000 Euro, wofür die Gemeinde einen Zuschuss aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ von rund 220 .000 Euro erhält. Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle bedankte sich bei allen Beteiligten für die Mitwirkung bei der Planung und Umsetzung der Baumaßnahme sowie bei allen, die zum Gelingen der kleinen Feierstunde beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an die Anwohner für ihre Geduld, die nun  aber in der schönsten Straße von Zaisenhausen wohnen würden.
Planer Dietmar Glup vom Architekturbüro Sternemann und Glup ging auf die wichtigsten technischen Details ein. Die Planung erfolgte aufbauend auf dem Projekt „ Brunnenstraße“ und es wurden die gleichen Materialien verwendet. Die Ausbaufläche betrug 1 770 Quadratmeter, 30 Meter Abwasserkanal, mehrere Hausanschlüsse und 280 Meter Multirohre für Glasfaser wurden neu verlegt.
Danach wurde das obligatorische Band durchschnitten und die Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Im Bereich neben dem Bahnhofsgebäude standen Bänke und Tische bereit, um den Abend bei einem gemütlichen Umtrunk und einem kleinen Vesper ausklingen zu lassen.
Zudem präsentiere der Zaisenhausener Bildhauer Ralf Menzke einige Ausstellungsstücke seiner Holzkunst.

Integriertes Quartierskonzept 'zeozweifrei im Quartier' in Zaisenhausen

Unter dem Motto „zeozweifrei im Quartier“ führt die Gemeinde Zaisenhausen mit fachlicher Unterstützung der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises Karlsruhe ein energetisches Quartierskonzept im Bereich des Ortskerns durch.

Nach der Thermografie-Aktion im Frühjahr 2017 mit anschließenden individuellen Erstberatungen wurde vor kurzem die Machbarkeit für eine Nahwärmeversorgung untersucht. Diese hat zum Ziel, mehrere Gebäude über eine Heizzentrale zu versorgen, weniger Technik einzusetzen und nicht zuletzt Schadstoffe zu reduzieren. Gleichzeitig bietet diese mehr Komfort und stellt eine nachhaltige Alternative zu bestehenden Versorgungsvarianten dar.

Insgesamt soll das Quartierskonzept der Gemeinde und den Bürgern Möglichkeiten aufzeigen Kosten einzusparen und die Umwelt zu entlasten. Dabei ist es wichtig, das eigene Gebäude und die Energieversorgung zu kennen sowie die Zukunft im Blick zu haben.

An die Gebäudeeigentümer im Quartier wurde ein Schreiben mit weiteren Informationen zum Projekt und eine kurz Information zum Thema Stromerzeugung mittels Photovoltaik verteilt. Auch im Rathaus liegen entsprechende Flyer hierzu aus.

Nicht jedem Gebäudeeigentümer ist bewusst, dass man sich mit Photovoltaik klimafreundlich ein Stück weit unabhängig macht und das aktuell zu sehr günstigen Bedingungen.

Die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe freut sich, Ihnen weitere Details hierzu zu vermitteln. Auch werden bei Bedarf weitere Erstberatungen organisiert. Das Beratungsangebot gilt für nicht nur für die Eigentümer im Quartier, sondern für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Zaisenhausen.

Ansprechpartner für Beratungen und Fragen zum Projekt:

Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe

Herr Karsten Thiel

Tel.: 0721 936 99650

E-Mail: k.thiel@uea-kreiska.de

Ansprechpartner bei der Kommune ist Herr Simon Ebert, Hauptamt, Hauptstraße 97 in Zaisenhausen (Telefon: 07258/9109-30, E-Mail: hauptamt@zaisenhausen.de).

Nutzen Sie die kostenfreien Angebote und beteiligen Sie sich aktiv an diesem zukunftsweisenden Projekt Ihrer Kommune.

Weitere Informationen rundum das Quartierskonzepts finden sie hier auf unserer homepage.

 

Straßensanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße haben begonnen

Am vergangenen Donnerstag konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle die Bauarbeiten zur Sanierung der Bahnhofstraße mit einem symbolischen Baggerbiss offiziell eröffnen. Die Veranstaltung diente in erster Linie dazu, die Anwohner, welche alle eine persönliche Einladung erhielten, über den Verlauf der Maßnahme zu informieren, die Möglichkeiten privater Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Großbaumaßnahme aufzuzeigen und einen ersten Kontakt mit den Verantwortlichen des ausführenden Bauunternehmens Reimold herzustellen. Des Weiteren fand am Abend ein reger Austausch zwischen Anliegern, Gemeinderäten, Verwaltung sowie den verantwortlichen Planern statt.

Bürgermeisterin Wöhrle erläuterte in ihrer Ansprache grob die gestalterischen und technischen Maßnahmen zur Erneuerung der Straße. Dabei ging sie z.B. auf den künftigen Gehwegverlauf, Straßenbreite und optisch abgesetzte Querungsbereich im Straßenrau ein. Der bisherige Trampelpfad auf der Grünfläche vor dem Bahnsteig wird einen offiziellen Charakter bekommen, die Grünflächen im allgemeinen werden optisch ansprechend gestaltet. In Absprache mit den unmittelbar betroffenen Anwohnerin während der Planungsphase wird auf zusätzliche Parkplätze öffentliche Parkplätze verzichtet. Durch die Neugestaltung der Pflanzbeete und Infotafel in unmittelbarer Umgebung des Bahnhofs sollen Besucher der Gemeinde, die mit der Bahn anreisen, einladend empfangen werden. Durch einen gepflasterten Fahrbahnbelags auf Höhe des Bahnhofsgebäudes soll das historische Gebäude besonders betont werden. Des Weiteren soll die Unterbrechung des Asphaltbelags sich positiv auf die Geschwindigkeit der Autofahrer auswirken.

Besonders hervor hob die Bürgermeisterin die Sanierungsarbeiten im Erdreich. Eine Versorgungssituation auf neuestem Stand der Technik entstehe. Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und auch die Glasfaserinfrastruktur werden erneuert, saniert oder auch erstmalig eingebracht. Dabei wird die Backbonetrasse des Landkreisglasfasernetzes Einzug in die Gemeinde finden. Aus diesem Anlass war der zuständige Sachbearbeiter des Landratsamtes Karlsruhe, Steffen Bachmann, anwesend. Er beantwortete Fragen der Anwohner zum Thema.  

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 700.000 Euro. Einen Teil wird die Gemeinde über das Bund-Länder Sanierungsprogramm „soziale Stadt“ erstattet bekommen. Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin beim Gemeinderat und den Planern für die konstruktive Zusammenarbeit im Planungsprozess sowie den Anwohnern für Ihr Verständnis. Sie wünschte allen Beteiligten einen guten Bauverlauf und weiterhin gute Zusammenarbeit.

Ingenieur Dietmar Glup, vom Planungsbüro Sternemann & Glup, ging auf die technischen Details der Baumaßnahme ein. Das Büro plante und betreute bereits die Sanierungsmaßnahme in der Brunnenstraße. Auch die Gemminger Baufirma Reimold führte diese vorangegangene Baumaßnahme aus. Glup ist guter Hoffnung, dass die Baumaßnahmen zügig verlaufen wird.