Herzliche Einladung zum Spaziergang durch das Sanierungsgebiet „Ortskern“

Donnerstag, 26. April 2018, 16:00 Uhr

Im Rahmen des Tags der Städtebauförderung 2018 findet in Zaisenhausen am Donnerstag, den 26. April 2018 ein Spaziergang durch das Sanierungsgebiet „Ortskern “ statt. Gemeinsam mit den Sanierungsberatern der Gemeinde möchten wir uns die öffentlichen Maßnahmen im Gebiet, wie z.B. die Sanierung der Brunnen- und Bahnhofstraße, die Neugestaltung der Ortsmitte und den Anbau des Kindergartens anschauen. Im Laufe des Spaziergangs besteht die Möglichkeit sich über private Förderungsvoraussetzungen zu informieren.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind herzlich eingeladen!

Treffpunkt ist um 16:00 Uhr auf dem öffentlichen Parkplatz in der Brunnenstraße.

Straßensanierungsarbeiten in der Bahnhofstraße haben begonnen

Am vergangenen Donnerstag konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle die Bauarbeiten zur Sanierung der Bahnhofstraße mit einem symbolischen Baggerbiss offiziell eröffnen. Die Veranstaltung diente in erster Linie dazu, die Anwohner, welche alle eine persönliche Einladung erhielten, über den Verlauf der Maßnahme zu informieren, die Möglichkeiten privater Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Großbaumaßnahme aufzuzeigen und einen ersten Kontakt mit den Verantwortlichen des ausführenden Bauunternehmens Reimold herzustellen. Des Weiteren fand am Abend ein reger Austausch zwischen Anliegern, Gemeinderäten, Verwaltung sowie den verantwortlichen Planern statt.

Bürgermeisterin Wöhrle erläuterte in ihrer Ansprache grob die gestalterischen und technischen Maßnahmen zur Erneuerung der Straße. Dabei ging sie z.B. auf den künftigen Gehwegverlauf, Straßenbreite und optisch abgesetzte Querungsbereich im Straßenrau ein. Der bisherige Trampelpfad auf der Grünfläche vor dem Bahnsteig wird einen offiziellen Charakter bekommen, die Grünflächen im allgemeinen werden optisch ansprechend gestaltet. In Absprache mit den unmittelbar betroffenen Anwohnerin während der Planungsphase wird auf zusätzliche Parkplätze öffentliche Parkplätze verzichtet. Durch die Neugestaltung der Pflanzbeete und Infotafel in unmittelbarer Umgebung des Bahnhofs sollen Besucher der Gemeinde, die mit der Bahn anreisen, einladend empfangen werden. Durch einen gepflasterten Fahrbahnbelags auf Höhe des Bahnhofsgebäudes soll das historische Gebäude besonders betont werden. Des Weiteren soll die Unterbrechung des Asphaltbelags sich positiv auf die Geschwindigkeit der Autofahrer auswirken.

Besonders hervor hob die Bürgermeisterin die Sanierungsarbeiten im Erdreich. Eine Versorgungssituation auf neuestem Stand der Technik entstehe. Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom und auch die Glasfaserinfrastruktur werden erneuert, saniert oder auch erstmalig eingebracht. Dabei wird die Backbonetrasse des Landkreisglasfasernetzes Einzug in die Gemeinde finden. Aus diesem Anlass war der zuständige Sachbearbeiter des Landratsamtes Karlsruhe, Steffen Bachmann, anwesend. Er beantwortete Fragen der Anwohner zum Thema.  

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 700.000 Euro. Einen Teil wird die Gemeinde über das Bund-Länder Sanierungsprogramm „soziale Stadt“ erstattet bekommen. Abschließend bedankte sich die Bürgermeisterin beim Gemeinderat und den Planern für die konstruktive Zusammenarbeit im Planungsprozess sowie den Anwohnern für Ihr Verständnis. Sie wünschte allen Beteiligten einen guten Bauverlauf und weiterhin gute Zusammenarbeit.

Ingenieur Dietmar Glup, vom Planungsbüro Sternemann & Glup, ging auf die technischen Details der Baumaßnahme ein. Das Büro plante und betreute bereits die Sanierungsmaßnahme in der Brunnenstraße. Auch die Gemminger Baufirma Reimold führte diese vorangegangene Baumaßnahme aus. Glup ist guter Hoffnung, dass die Baumaßnahmen zügig verlaufen wird.

Eröffnung der Jugendräume im Kögelhaus

Am Freitag, 23. Februar 2018 wurden zwei Räume im Obergeschoss des gemeindeeigenen Kögelhauses in der Ortsmitte von Zaisenhausen offiziell der Jugend übergeben. In einer kleinen Feierstunde konnten die Räumlichkeiten von den Besuchern besichtigt werden. Dabei servierten die bereits aktiven Jugendlichen alkoholfreie Cocktails. Darüber hinaus stellten sich die Jugendlichen des neu gegründeten Jugendrats vor und präsentierten erste Ideen zu Aktivitäten für die Jugend aus Zaisenhausen. Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle zeigte in kurzen Zügen den Weg bis zur Gründung des Jugendrats und zur Einrichtung des kleinen Jugendtreffs auf: Ziemlich genau vor einem Jahr startete die Gemeinde unter dem Motto „Was bietet Zaisenhausen seinen Jugendlichen? Sag‘ uns deine Meinung!“ eine Onlineumfrage unter Jugendlichen der Gemeinde, um deren Wünsche und Bedürfnisse zu erfahren. Im Spätjahr 2017 wurden die Ergebnisse dem Gemeinderat vorgestellt und somit die Diskussion im Gremium angestoßen. Daraufhin folgten mehrere Workshops mit den Jugendlichen, um die Themen der Umfrage zu vertiefen und Lösungen daraus zu entwickeln. Besonders erfreut zeigte sich Wöhrle darüber, dass sich im Laufe der Zeit bereits eine Gruppe Jugendlicher gefunden hat, die bereit ist, sich für die Jugendlichen der Gemeinde einzusetzen, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen.

Am 20. Februar 2018 fasste dann der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss zur Einrichtung eines Jugendrats und Bereitstellung von Räumlichkeiten im Kögelhaus. Eine starke Woche später fand bereits die erste Sitzung des Jugendrats statt, zu der alle Jugendlichen der Gemeinde ab der weiterführenden Schule eine persönliche Einladung erhielten. Zwölf junge Zaisenhausener nahmen an der Sitzung teil, in der verschiedene Posten vergeben werden konnten. Den Vorsitz teilen sich nun Gina Klein, Lisa Domat und Simon Barth.

Alle bisher Mitwirkenden stellten sich am Eröffnungsabend vor. Lisa Domat gab dabei einen Ausblick auf geplante Aktionen. Bürgermeisterin Wöhrle stellte daraufhin die Logos für den Jugendrat und den Jugendtreff vor bzw. übergab sie den Jugendlichen. Abschließend bedankete sie sich bei allen Jugendlichen für ihr Engagement und dem Gemeinderat für die Unterstützung dieser Form der Jugendarbeit. Gleichzeitig lud Wöhrle alle Jugendlichen der Gemeinde dazu ein, sich ebenfalls im Jugendrat einzubringen.

 

Baumpflanzaktion in der Familienallee

Zu der diesjährigen Pflanzaktion waren wieder frisch vermählte Paare und Eltern von neugeborenen Kindern eingeladen, die jeweils einen Baum pflanzten, deren Sorte sie selbst auswählen durften. Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle konnte viele Paare bzw. Familien mit Kindern begrüßen und betonte, dass sie sich zu einem ganz besonderen Anlass eingefunden haben. Als Symbol für das neue Leben, mit der Geburt des Kindes oder auch für den neuen Lebensabschnitt mit der Eheschließung, werden die Bäume gepflanzt, führte die Bürgermeisterin aus. Damit der gepflanzte Baum die Familien ein Leben lang begleiten kann, gab die Bürgermeisterin den Anwesenden die Bitte mit auf den Weg, diesen gut zu hegen und zu pflegen. In diesem Jahr wurde die Familienallee der Gemeinde um neuen Streuobstbäume erweitert. Die Sie entstand im Jahr 2011 entlang des Betonweges im Gewann „Mörsbach“ in Richtung Bahnbrücken. Es werden nur Hochstammbäume der verschiedenen Obstsorten gepflanzt. Zwischenzeitlich sind es links und rechts des Wegeabschnitts 56 Bäume.

Gewerbegebiet "Flurscheide III"

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 13.03.2018 den Entwurf des Bebauungsplanes "Flurscheide III" beschlossen. Den Plan mit Anlagen finden Sie hier

Schöffenwahl 2018

Bewerberinnen und Bewerber für das Amt als Jugendschöffe sowie Schöffe bei den Strafkammern und Gerichten gesucht
Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden für unsere Gemeinde entsprechende Personen, welche das Amt als „Laienrichter“ ausüben wollen. Die ehrenamtlichen Richter in Strafsachen tragen die Bezeichnung „Schöffen“ bzw. in Verfahren gegen Jugendliche und Heranwachsende die Bezeichnung „Jugendschöffen“.
Die Gemeinde und der Jugendhilfeausschuss beim Landratsamt Karlsruhe schlagen doppelt so viele Kandidaten, wie an Schöffen benötigt werden, dem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht vor, der in der zweiten Jahreshälfte aus diesen Vorschlägen die Haupt- und Hilfsschöffen wählen wird.
Gesucht werden Bewerber/innen, die in der Gemeinde wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, welche die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugs-dienst usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.
Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen wie in der Anklage behauptet ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollten in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.
Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.
Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht ein großes Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen durch das Urteil. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen bewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte auf Grund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die veröffentlichte Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.
Schöffen sind mit den Berufsrichtern gleichberechtigt. Für jede Verurteilung und jedes Strafmaß ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit in dem Gericht erforderlich. Gegen beide Schöffen kann niemand verurteilt werden. Jedes Urteil - gleichgültig ob Verurteilung oder Freispruch - haben die Schöffen daher mit zu verantworten. Wer die persönliche Verantwortung für eine mehrjährige Freiheitsstrafe, für die Versagung von Bewährung oder für einen Freispruch wegen mangelnder Beweislage gegen die öffentliche Meinung nicht übernehmen kann, sollte das Schöffenamt nicht anstreben.
In der Beratung mit den Berufsrichtern müssen Schöffen ihren Urteilsvorschlag standhaft vertreten können, ohne besserwisserisch zu sein, und sich von besseren Argumenten überzeugen lassen, ohne opportunistisch zu sein. Ihnen steht in der Hauptverhandlung das Fragerecht zu. Sie müssen sich entsprechend verständlich machen, auf den Angeklagten wie andere Prozessbeteiligte eingehen können und an der Beratung argumentativ teilnehmen. Ihnen wird daher Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt.
Interessenten für das Schöffenamt bewerben sich bis zum 16. April 2018 bei der Gemeindeverwaltung Zaisenhausen, Hauptstraße 97, 75059 Zaisenhausen.
Weitere Informationen zur Schöffenamt und das entsprechende Bewerbungsformular finden Sie unter www.schoeffenwahl.de.Bei Fragen können Sie sich an Herrn Ebert wenden (Tel.: 07258/9109-30, E-Mail: Hauptamt@zaisenhausen.de).


Eröffnung der neuen Jugendräume im Kögelhaus am 23.03.2018

Nach dem Beschluss des Gemeinderates vom 20.02.2018 stehen den Jugendlichen aus Zaisenhausen zwei Räume im Obergeschoss des Kögelhauses zur Verfügung, die sie für einen regelmäßigen Jugendtreff nutzen oder darüber hinaus kostenlos mieten können. Die Eröffnungsfeier dieser neuen Jugendräume findet am Freitag, den 23.03.2018 um 17:00 Uhr im Kögelhaus statt. Die Jugendlichen, die bereits beim Jugendrat mitmachen, werden sich vorstellen und den Gästen ihre ersten geplanten Aktionen für das Jahr 2018 präsentieren. Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen!

Öffentliche Bekanntmachung

Bauleitplanung der Gemeinde Zaisenhausen,

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften Gewerbegebiet „Flurscheide III“

Änderung des Geltungsbereiches und Billigung des Entwurfs

Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

 

Der Gemeinderat der Gemeinde Zaisenhausen hat am 13.03.2018 in öffentlicher Sitzung aufgrund von § 2 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) beschlossen den Geltungsbereich des Gewerbebebauungsplans „Flurscheide III“ gemäß dem Abgrenzungsplan vom 27.02.2018 zu ändern.

 

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Flurscheide III“ umfasst eine Fläche von gerundet 6,6 ha und wird wie folgt begrenzt:

·         Im Norden von den Flurstücken Nr. 9655, 9666, 9694, 9662, 9661, 11917, 11918, 11919, 11931, 11925 (Teilfläche der Industriestraße), 11915, 11912, 6236/1 (Teilfläche der L 618), 6284, 6285, 6285/2, 6286, 6288/1,

·         Im Osten von den Flurstücken Nr., 6374/1, 6368, 6365/1, 6385/2, 9520/1 (Teilfläche des Mörsbachs), 9123,

·         Im Südosten von den Flurstücken Nr. 9523, 9526 (Teilfläche des Flurstücks), 9528, 9335,

·         Im Südwesten von den Flurstücken Nr. 9531 (Teilfläche der L 618), 9598, 9608, 9617 und 9640,

·         Im Westen von den Flurstücken Nr. 9727, 9697, 9658 (Teilfläche des Winterhöllgraben), 9659 – 62.

 

Für den Planbereich ist der unmaßstäbliche Abgrenzungsplan vom 27.02.2018 maßgebend:

 

 

 

 

Der Gemeinderat hat in gleicher öffentlicher Sitzung am 13.03.2018 den Bebauungsplanentwurf „Flurscheide III“ vom 27.02.2018 zusammen mit den aufgestellten örtlichen Bauvorschriften gemäß § 9 Abs. 4 BauGB i. V. m. § 74 LBO gebilligt und beschlossen diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.

Maßgebend sind folgende Unterlagen:
Bebauungsplanentwurf mit Datum vom 27.02.2018 mit zeichnerischem Teil einschließlich der Abgrenzung sowie Textteil und Begründung in Verbindung mit dem Umweltbericht vom 27.02.2018.

Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 2 BauGB
Der Entwurf des Bebauungsplans wird mit Begründung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit vom
26.03.2018 bis 04.05.2018
je einschließlich, im Rathaus der Gemeinde Zaisenhausen, Hauptstraße 97, Bürgersaal im EG, während der üblichen Öffnungszeiten ausgelegt. Im selben Zeitraum sind die Unterlagen zu diesem Bebauungsplanverfahren auch auf der Homepage der Gemeinde Zaisenhausen einzusehen unter: www.zaisenhausen.de/

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:
-    Umweltbericht vom 27.02.2018
-    Artenschutzrechtliche Voruntersuchung, Büro Bioplan vom 07.05.2015
-    Spezielle artenschutzrechtliche Untersuchungen, Büro Bioplan vom 13.11.2015
-    Konzept CEF Maßnahme Eidechsen, Büro Bioplan vom 19.02.2018
-    Schallimmissionsuntersuchungen, Teil A, Geräuschkontingentierung nach DIN 45691,
Büro W+W Bauphysik vom 19.01.2018
-    Schallimmissionsuntersuchungen, Teil B, Neubau Südumfahrung 16BImSchV,
Büro W+W Bauphysik vom 28.11.2016
-    Schallimmissionsuntersuchungen, Teil C, Lärmpegelbereiche DIN 4109,
Büro W+W Bauphysik vom 19.01.2018

Während der Auslegungsfrist können alle an der Planung Interessierten, auch Kinder und Jugendliche, die Planunterlagen einsehen, sich an o. g. Stelle über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten sowie Stellungnahmen hierzu schriftlich oder während der Öffnungszeiten zur Niederschrift abgeben (Ansprechpartner Herr Weißert, Zimmer Nr. 5). Da das Ergebnis der Behandlung mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.


Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Im Zusammengang mit dem Datenschutz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Bauleitplanverfahren ein öffentliches Verfahren ist und daher in der Regel alle dazu eingehenden Stellungnahmen in öffentlichen Sitzungen beraten und entschieden werden.
Die Stellungnahmen der Bürger werden in den Gremienvorlagen anonym behandelt.

Unmaßstäblicher Ausschnitt aus dem Bebauungsplanentwurf vom 27.02.2018:

Erste Sitzung des Jugendrats

Unter dem Motto „Sag uns deine Meinung“ gab es neben einer Umfrage im Frühjahr 2017 in den vergangenen Monaten zwei Workshops zum Thema. Am 20. Februar 2018 beschloss der Gemeinderat aufgrund der Wünsche und Anregungen der Umfrage- und Workshopergebnisse das Einrichten eines Jugendrats und die Bereitstellung von zwei Jugendräumen im Kögelhaus. Nun fand die erste Jugendratssitzung statt. Erfreulicherweise nahm die Beteiligung der Jugendlichen seit der letzten Veranstaltung weiter zu. So konnten bei der Sitzung am 1. März verschiedene Posten des Jugendrats bestimmt werden: Gina Klein, Lisa Domat und Simon Barth übernehmen den Vorsitz. Jonas Maier fungiert als Kassier. Als Schriftführer wurde Gianluca Panzer bestimmt, er wird von Emily Dubac unterstützt. Weiter wurde die Eröffnung der Jugendräume konkretisiert. Diese soll am 23. März, um 17:00 Uhr stattfinden. Über die Aktivitäten des Jugendrats wird weiter in Amtsblatt und auf der Gemeindehomepage berichtet. Alle Jugendlichen der Gemeinde sind jederzeit eingeladen, sich in die Jugendarbeit der Gemeinde einzubringen.

Was bietet Zaisenhausen seinen Jugendlichen? Sag´ uns deine Meinung! - Bericht vom 2. Jugendworkshop am 05. Januar 2018

Unter dem Motto „Sag uns deine Meinung“ waren die Jugendlichen aus Zaisenhausen neben einer Umfrage im Frühjahr 2017 und einem Workshop im November 2017 aufgerufen, sich zu Themen der Jugend in der Gemeinde zu beteiligen. Am 5. Januar 2018 fand ein weiterer Workshop zur Vertiefung statt. Die Nachwuchs-Zaisenhäuser arbeiteten die von der Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle vorgeschlagenen Themen aus. So wurde z.B. die Idee eines Jugendtreffs weiter konkretisiert. Erfreulicherweise nahm auch die Beteiligung der jugendlichen Besucher zu.

Die neusten Entwicklungen werden dem Gemeinderat am 20. Februar vorgestellt, damit der Gemeinderat über die Einrichtung einer Jugendvertretung und die Umsetzung eines Jugendtreffs beraten und beschließen kann.

Bericht: Gianluca Panzer

Weihnachtsfrühstück 2017

Zahlreiche Senioren folgten vergangenen Dienstag der Einladungen von Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle zum Weihnachtsfrühstück im Ratssaal. Zur Einstimmung in die Weihnachtszeit trug die Bürgermeisterin eine kurze Geschichte vor, welche besinnlich war und zugleich zum Nachdenken anregte.  Anschließend durften sich die Senioren an der reichlichen Frühstücksauswahl  bedienen. Rathausmitarbeiterin Rita Finkbeiner, Verwaltungspraktikantin Anja Gamerdinger und Schülerin Annabel Bachmann umsorgten die Gäste. Nach dem Frühstück kam die gesamte Grundschule, um Weihnachtslieder vorzutragen. Bei den bekannten Liedern sangen alle Anwesenden kräftig mit. Im Anschluss präsentierte Jürgen Steinbach ein Video mit vielen Momenten aus dem zurückliegenden Jahr sowie Eindrücken aus längst vergangenen Zeiten. Gegen Ende trug  die Rita Finkbeiner ein kurzes Weihnachtsgedicht vor, welches diesen Vormittag perfekt abrundete. Zum Abschied wünschte die Bürgermeisterin allen Anwesenden eine friedvolle Adventszeit und ein harmonisches Weihnachtsfest sowie einen guten Start in das Jahr 2018.

Spatenstich zur Kindergartenerweiterung

Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle hat im Beisein des Architekten Christian Zeller, Gemeinderat Eckbert Pfeil, Leiterin des Kindergartens Sabine Eißler, Vertreter der evangelischen Kirchengemeinde Jutta Lanz, den Erzieherinnen und den Kindern des evangelischen Kindergartens „Vogelnest“ den Spatenstich für den Anbau an den bestehenden Kindergarten in der Schulstraße in Zaisenhausen durchgeführt.

Der Anbau erfolgt zur Straßenseite hin und wird mit dem alten Gebäude verbunden.

Zur Planung führte die Bürgermeisterin aus, dass die Verwaltung mit der Leitung des Kindergartens und der Fachberatung für evangelische Tageseinrichtungen für Kinder ein Konzept für den Neubau erarbeitet hat, welches den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht wird. Es wurde ein Modell erarbeitet, das möglichst viele Kinder unter drei Jahren aufnehmen kann und maximal flexibel ist.

Die vorliegenden Pläne erfüllen die Anforderungen und decken den vorhanden und künftigen Bedarf ab, so die Bürgermeisterin. Sie bedankte sich beim Architektenbüro für die gelungene Planung. Eine Anforderung war, dass der Anbau so gestaltet wird, dass möglichst wenig in den alten Bestand eingegriffen wird, damit der Kindergartenbetrieb während der Bauphase in den vorhandenen Räumen aufrecht erhalten werden kann.

Die Bürgermeisterin hob hervor, dass eine weitere Vorgabe an den Planer war, dass der Kindergarten so gestaltet wird, dass ihm auch von außen die Optik einer kinderfreundlichen Einrichtung verliehen wird.

Sie teilte weiter mit, dass mit dem Anbau kein Prestigeobjekt geschaffen werden soll, sondern eine funktionale und kindgerechte und für Zaisenhausen wirtschaftliche Lösung.

Nach der voraussichtlichem Fertigstellung des Gebäudes wird zum Ende der Sommerferien 2018 gerechnet, danach beginnen die Arbeiten im Bestand.

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich dann der Eingangsbereich zum Gesamtgebäude sowie der neue Krippentrakt mit Schlaf-und Sanitärraum, Spielzimmer, Garderobe und ein Raum zur besonderen Verfügung.

Im Obergeschoss befinden sich das Büro der Kindergartenleitung, ein Arbeitszimmer für die Erzieherinnen sowie ein kleiner Aufenthaltsraum mit Teeküche und Haustechnik.

Die Kostenschätzung beläuft sich auf 563.000 Euro. Einen Zuschuss erhält die Gemeinde über das Bund-Land-Förderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ in Höhe 232.000 Euro vom Bund und 46.500 Euro vom Land Baden-Württemberg.

Sag' uns Deine Meinung! Bericht aus dem Jugendworkshop am 3. November 2017

Unter dem Motto "Sag′ uns Deine Meinung" waren die Jugendlichen unserer Gemeinde im Frühjahr 2017 dazu aufgerufen an einer Fragebogenaktion teilzunehmen. Die Rücklaufquote war mit 30% beachtlich. Die Umfrageergebnisse stellte die verantwortliche Studentin im gehobenen Verwaltungsdienst, Elisabeth Scheuner, im September dem Gemeinderat vor.

Nun fand ein Workshop für die Jugendlichen statt, in dem die zentralen Themen der Umfrage vertieft und erste Ansätze zur Umsetzung erarbeitet wurden. Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle freute sich Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren im Kögelhaus begrüßen zu können. Gemeinsam mit den Studentinnen Elisabeth Scheuner und Caroline Sager führte die Bürgermeisterin durch den für die Jugendlichen sehr arbeitsreichen Vormittag. Auch Gemeinderat und Bürgermeister Stellvertreter Volker Geisel besuchte die Veranstaltung, um sich ein Bild von den Wünschen und Anregungen der jungen Generation zu machen.

Die Jungen und Mädchen befassten sich mit der Einrichtung und Ausgestaltung eines Treffpunkts für Jugendliche in der Gemeinde sowie möglichen Freizeitaktivitäten, die in diesem Zusammenhang angeboten werden könnten. Des Weiteren ging es darum, wie sich die jungen Leute auch politisch aktiv in die Gestaltung der Gemeinde einbringen können. Die Themenblöcke wurden von den Teilnehmenden selbstständig besprochen, bearbeitet, diskutiert und dokumentiert. Das Ergebnis präsentierten sie den Verantwortlichen aus der Verwaltung und standen für Rückfragen zur Verfügung.
Tolle Ideen wurden auf diese Weise entwickelt, die nun mit dem Gemeinderat besprochen und am 5. Januar 2018 in einem weiteren Arbeitstreffen mit der Bürgermeisterin vertieft werden sollen. Alle anwesenden Jugendlichen erklärten sich bereit, sich weiter aktiv in diesen Entwicklungsprozess einbringen zu wollen. Das ist natürlich besonders erfreulich. Weiterhin sind alle Jugendlichen der Gemeinde herzlich eingeladen, sich ebenfalls aktiv zu beteiligen! Im Amtsblatt und auf der Gemeindehomepage werden wir weiter zum Thema berichten.

Brunnenstraße erstrahlt in neuem Glanz

Nach einjähriger Bauzeit wurde die neugestaltete und sanierte Brunnenstraße am 12. Oktober 2017 in einer kleinen Feierstunde wieder offiziell freigegeben. Viele Gemeinderäte, Anwohner, interessierte Einwohner sowie die beteiligten Firmen zur Realisierung der Großbaumaßnahme konnte Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle begrüßen. Nach mehreren Jahrzehnten des Wartens erstrahlt die Straße nun in neuem Glanz. Grund für den verzögerten Baubeginn in den vergangenen Jahren war die Hoffnung auf einen finanziellen Zuschuss über die Flurneuordnung. Im Jahr 2015 zeichnete sich dann ab, dass von dieser Stelle keine Fördermittel erwartet werden können. Darum beschloss der Gemeinderat die Straße sehr zeitnah aus eigenen Mitteln zu finanzieren (812 400 Euro).

Aufgrund vieler geplanter Projekte zur Innenentwicklung bewarb sich die Gemeinde in Jahr 2016 für ein Förderprogramm zur Städtebaulichen Erneuerung. Die Aufnahme gelang auf Anhieb, weshalb für die Baumaßnahme in der Brunnenstraße nun doch mit einem Zuschuss in Höhe von 316 800 Euro gerechnet werden kann.

In die Überlegungen zur Neugestaltung der Straße wurden die Anwohner immer wieder mit einbezogen, viele Fragen vor Ort mit den Planern Dietmar Glup, Hilmar Zapf und der Baufirma Reimold geklärt. Im Gemeinderat befasste man sich mit verschiedenen Planungsvarianten, bis hin zum finalen Entwurf. Anders als bei der Neuplanung einer Wohnstraße, mussten in der Brunnenstraße immer wieder Kompromisse gefunden werden, um allen am Straßenverkehr Teilnehmenden gerecht zu werden. Einige Beispiele, um die Komplexität der Planung zu verdeutlichen, sind:

  • - vorhandene Häuser und Eigentumsverhältnisse
  • - begrenzte Gesamtbreite des Straßenquerschnitts, auf dem ein Begegnungsverkehr von LKWs und Traktoren gewährleistet sein muss
  • - Sicherheit für Fußgänger
  • - Unterbringung der Leitungen und Kabel im Straßen- und Gehwegbereich
  • - Berücksichtigung des ruhenden Verkehrs

Nach Monaten des Suchens der alten Kabel, Verlegen von Leitungen, Erneuerung der Hausanschlüsse, Pflaster- und Teerarbeiten und dem Schaffen der neuesten Breitbandinfrastruktur entwickelte sich die Brunnenstraße von einer maroden Rennstrecke in eine attraktive Wohnstraße mit funktioneller Gestaltung. Von den Straßenlampen über den Kanal, Pflasterarbeiten, Wasserleitung, Brückengeländer ist die Straße nun für die nächsten Jahrzehnte gerüstet. Als besonderes Highlight gestalteten unter der Leitung von Frau Anke Niemann 17 Kinder beim Kinderferienprogramm Pfahlmännchen, die nun die Pflanzbeete auf ganz individuelle Weise schmücken. Viele der kleinen Handwerker kamen zur Freigabe, erhielten eine Urkunde und hatten viel Spaß in der Kinderspielstraße.

Als Überraschung des Abends trug die mit 96 Jahren älteste Anwohnerin der Brunnenstraße, Hildegard Kristof, ein von ihr verfasstes Gedicht über die Brunnenstraße „aus alt macht neu“ vor (siehe unten). In wenigen Worten brachte sie alles zur Baumaßnahme auf humorvolle Weise auf den Punkt. Ingenieur Dietmar Glup vom Sinsheimer Planungsbüro Sternemann & Glup ging auf die technischen Details und die Herausforderungen ein, die beim Kanalbau, der Erneuerung der Hausanschlüsse und alten Stromleitungen, der Verlegung der Glasfaserleitungen und der Kohlbachbrücke auftraten und häufig auch Probleme bereiteten.

Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle bedankte sich bei allen Beteiligten für die Mitwirkung bei der Planung und Umsetzung der Baumaßnahme sowie bei allen, die zum Gelingen der kleinen Feierstunde beigetragen haben. Ein besonderer Dank ging an die Anwohner für ihre Geduld.

Danach wurde das obligatorische Band durchschnitten und die Straße offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Im Bereich der neu geschaffenen Parkplätze standen Bänke und Tische bereit, um den Abend bei einem gemütlichen Umtrunk und einem kleinen Vesper ausklingen zu lassen.

 
 

Eheschließungen in Zaisenhausen auch samstags an zwei Terminen im Jahr möglich

Im Jahr 2018 sind bereits alle Termine für Trauungen an Samstagen vergeben. Die Termine für das Jahr 2019 stehen noch nicht fest. Sollten Sie einen Wunschtermin haben, teilen Sie uns diesen gerne frühzeitig mit, sobald Sie mit Ihren Planungen beginnen.

Rechtlich ist die Anmeldung der Eheschließung mit allen erforderlichen Unterlagen frühestens 6 Monate vor dem Trauungstermin möglich. Wir möchten in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass für Trauungen außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten entsprechend der gesetzlichen Regelungen - über die Kosten der Anmeldung zur Eheschließung hinaus -  eine Zusatzgebühr anfällt.

Fragen in diesem Zusammenhang beantwortet Ihnen gerne Herr Weißert (Tel. 07258/9109-40 / Mail: rechnungsamt@zaisenhausen.de).

Dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung im Zuge der B 293 in Höhe der Einmündungen L 618 und K 3511 – Anträge des Gemeinderats führen zum Erfolg!

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

bereits vor einiger Zeit berichteten wir darüber, dass das Landratsamt aufgrund mehrerer Anträge des Gemeinderats das Einrichten von Geschwindigkeitsbeschränkungen an den Abfahrten der B293 nach Zaisenhausen prüfen werde. Entsprechende 70er-Schilder wurden zwischenzeitlich angebracht, um das Fahrverhalten mit und ohne eine Beschränkung zu messen. Bei diesem „Vorher-Nachher-Vergleich“ konnte nunmehr festgestellt werden, dass sich das Geschwindigkeitsniveau aufgrund der 70er-Schilder signifikant reduziert hat. Darum wird die Straßenverkehrsbehörde an dieser Regelung festhalten und die Zeichen 274 - 70 StVO dauerhaft anbringen. Das Ein- und Ausfahren nach Zaisenhausen wird nun ein Stück weit sicherer.

Herzlichst Ihre
Cathrin Wöhrle
Bürgermeisterin

Städtebauförderung 2017 - 879.000 Euro fließen nach Zaisenhausen

Weitere positive Nachrichten aus Stuttgart: Der Antrag der Gemeinde auf Städtebauförderung wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg positiv beschieden. Damit fließen 879.000 Euro nach Zaisenhausen. Hiervon stehen 279.000 Euro für die notwendige Kindergartenerweiterung zur Verfügung.  Dies sind rund 50% der angesetzten Kosten. Weitere 600.000 Euro können für öffentliche und private Maßnahmen im Ortskern verwendet werden. So tragen die bewilligten Mittel maßgeblich dazu bei, unsere Gemeinde weiter voranzubringen. Im Amtsblatt und auf der Gemeindehomepage werden wir zu gegebener Zeit weiter zum Thema berichten.

ELR - Programmentscheidung 2017 - Fördermittel in Höhe von 186.120 Euro fließen nach Zaisenhausen

Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner,

die Innentwicklung unserer Gemeinde ist eine wichtige Aufgabe, die wir nur gemeinsam gut voranbringen können: Es bedarf die Anstrengungen der Gemeinde, den Ortskern lebendig und ansprechend zu gestalten, die notwendige Infrastruktur zu erhalten sowie öffentliche Gebäude und Plätze entsprechend zu gestalten. Ein lebendiger Ortskern setzt belebte Wohngebäude voraus. Hier sind vor allem die Hauseigentümer gefragt. Die Sanierung eines alten Wohnhauses, der Abriss mit Neubau oder die Umnutzung einer Scheune zu Wohnraum sind kostenintensive Maßnahmen. An diesem Punkt setzt das ELR-Programm an. Es bietet Eigentümern finanzielle Unterstützung, um Wohnraum in der Ortsmitte einer Gemeinde zu sichern oder zu schaffen. Beim Einreichen eines gut ausgearbeiteten Antrags stehen die Chancen auf Bewilligung für private Vorhaben sehr gut, wie auch das Ergebnis des Bewilligungsjahrs 2017 zeigt:

23. März 2017 gab Minister Peter Hauk die Entscheidung für das ELR-Jahresprogramm 2017 bekannt. Zur Stärkung der Innenentwicklung fließen in diesem Jahr 186.120 Euro nach Zaisenhausen. Dabei entfallen 149.600 Euro auf vier private Sanierungsmaßnahmen sowie 36.520 Euro auf die Gemeinde zur Neuplanung der Ortsmitte. Das ist ein beachtliches Ergebnis!

Getreu dem Motto nach der Bewilligung ist vor der Bewilligung möchte ich alle Haus- bzw. Grundstückseigentümer, die im Jahr 2018 eine Wohnbaumaßnahme im Ortskern realisieren möchten, dazu ermuntern, mit uns in Kontakt zu treten. Unsere Fachberaterin Manuela Bader  von der Kommunalentwicklung (Tel. 07 11/64 54 - 22 20 / Mail: Manuela.Bader@lbbw-im.de) oder Herr Wilfried Richter im Rathaus (Tel. 07258/910950 / Mail: gemeindekasse@zaisenhausen.de) beraten Sie gerne.

Herzliche Grüße

Ihre
Cathrin Wöhrle
Bürgermeisterin

Land fördert Breitbandausbau in der Region – Zaisenhausen erhält 158.015,00 Euro für Maßnahmen im Gewerbegebiet

Vergangene Woche überreichte Innenminister Thomas Strobl einigen Kommunen und Landkreisen Förderbescheide zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Auch Bürgermeisterin Cathrin Wöhrle konnte für Zaisenhausen einen Förderbescheid zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur im bestehenden Gewerbegebiet „Flurscheide“ entgegennehmen. Durch den Zuschuss kann der Anschluss des Gewerbegebiets mit schnellem Internet realisiert werden. Die ersten Maßnahmen hierzu werden bereits getroffen, indem die Backbone-Trasse des Landkreises im Zuge der Sanierung der Brunnenstraße von der Bahnstrecke in die Gemeinde verlegt wird. Der nächste Schritt ist die Weiterführung des Backbones zu einem sogenannten Übergabepunkt (POP) im Gewerbegebiet.  Von hier aus kann dann der Ausbau der Flurscheide erfolgen. Hierfür ist der Zuschuss bestimmt. 

Machbarkeitsstudie zur Teilenthärtung des Trinkwassers der Gemeinde Zaisenhausen vorgestellt

In der jüngsten Gemeinderatssitzung am Dienstag, 21. Februar stellte Herr Dr. Sebastian Hesse vom Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe die aktuellen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Teilenthärtung des Trinkwassers der Gemeinde Zaisenhausen vor.

Die Präsentation von Herrn Dr. Hesse finden Sie hier.

Über die weitere Vorgehensweise werden wir zu gegebener Zeit auf der Homepage berichten.

Auch im Jahr 2017 hat das Familienzentrum viele tolle Veranstaltungen für Groß und Klein, Jung und Alt zu bieten. Dabei ist jeder eingeladen seine eigenen Ideen einzubringen.

Lesen Sie mehr zum Thema und entdecken Sie die Möglichkeiten.